Artikel: Wie SAP-Kunden ihre Digitalisierung 2020 vorantreiben

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Vier Motive für den Umstieg auf SAP S/4HANA

Unternehmen, die ihre Digitalisierung vorantreiben wollen, kämen an SAP S/4HANA nicht vorbei. Es ist die zentrale Plattform für die IT-Welt von morgen. Für die Migration sieht Digitalisierungsberater Gregor Stöckler vier Beweggründe: Der erste und einfachste für SAP-Anwenderunternehmen ist das sogenannte „Replatforming“. Zum einen läuft die Wartung der SAP Business Suite im Jahr 2025 aus. Zum anderen ist SAP S/4HANA für die meisten Unternehmen die strategische Plattform für die Digitalisierung. Sie ermöglicht es, Fremdsysteme abzulösen, die Entwicklungslandschaft zu vereinheitlichen und Innovation im hohen Tempo zu konsumieren.

Bei der zweiten Stufe geht es um die Standardisierung und die Harmonisierung. Viele Entscheidungen über die SAP-Systeme waren früher sinnvoll, sind es aber heute nicht mehr. Die SAP-Kunden haben mit unterschiedlichen Prozessen und nicht einheitlichen Stammdaten zu kämpfen. Für sie bedeutet der Umstieg auf SAP S/4HANA, das Unternehmen zu zentralisieren, die Governance zu optimieren, Prozesse zu harmonisieren oder die Wertschöpfung zu erhöhen. Die Motivation ist nur bedingt das Zielsystem SAP S/4HANA. Vielmehr geht es dabei darum, den geplanten Umstieg zur Restrukturierung zu nutzen.

In der dritten Variante nutzen SAP-Kunden zentrale Funktionen, neue Funktionalitäten oder geplante Roadmap-Komponenten von SAP S/4HANA. Der Softwarehersteller hat zum Beispiel in den Bereichen Finanzwesen, Logistik, Fertigung, Forschung & Entwicklung sowie Konstruktion, Vertrieb oder auch Beschaffung neue Anwendungen entwickelt, welche die Handhabung erleichtern.

Erst die vierte Gruppe betrifft die Innovationen. Diese SAP-Kunden wollen dort beispielsweise in den Bereichen Voice Recognition mit intelligenten Assistenten, Distributed-Ledgern oder mit Blockchain arbeiten. Solche Konzepte nutzen „First Mover“-Unternehmen schon heute. Meist handelt es sich dabei jedoch um Einzel- oder Insellösungen. In SAP S/4HANA sind die Lösungen hingegen integriert und erleichtern somit den Betrieb innovativer Stacks.

Datavard-CEO Gregor Stöckler appelliert an die SAP-Kunden, die Unternehmenseigenen Gründe für den Umstieg auf SAP S/4HANA sauber zu definieren:

„Die vier Ausprägungen geben ein Beispiel dafür, wie Unternehmen ihre Motivation artikulieren und in welchen Kategorien sie dann planen können.“

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