Pressemitteilung

Mut zur Digitalisierung, aber kein Grund zur Hektik!

Veröffentlicht am 12.03.2020

In vielen Unternehmen steigert sich der Druck zur Digitalisierung zu einer überstürzten Hektik, die letztendlich mehr Schaden als Profit bringt. Wer die digitale Transformation erfolgreich durchführen will, muss Schrittweise vorgehen. Chris Brown von Salesfive gibt 3 Tipps, die Digitalisierern bei ihrem Vorhaben helfen:

Mut zur Digitalisierung, aber kein Grund zur Hektik

Die Digitalisierung. Ein großes Wort, das da etwas abstrakt als digitales Damoklesschwert über den Unternehmungen deutscher Firmen baumelt. Wenn man den Gazetten Glaube schenkt, dann ist der Ruin nur noch eine Frage der Zeit. Glücklicherweise ist es nicht ganz so wild. Unüberlegte Panikreaktionen sind mit Sicherheit kontraproduktiv. Aber: Handeln müssen alle Unternehmer und Entscheider umgehend. Zukünftig wandern alle Unternehmensprozesse in die Cloud. Das ist so sicher, wie das berühmte analoge Amen in der Kirche.

Wie sich Unternehmen am besten den Herausforderungen stellen? Nicht im Hauruck-Verfahren, sondern peu à peu. Cloud-Software wie Salesforce lässt sich kontinuierlich erweitern und an neue Anforderungen adaptieren. Für eine schrittweise Digitalisierung sprechen drei wesentliche Faktoren:

1. Mitarbeiter lernen besser Step by Step als alles auf einmal

Nichts überstürzen! Um die Mitarbeiter mit der Digitalisierung nicht zu überfordern, empfiehlt sich eine schrittweise Implementierung. Nach und nach gewöhnen sich die Mitarbeiter viel besser an die neue Umgebung, ungewohnte Abläufe und Arbeitsschritte, als wenn sie alles auf einmal neu lernen müssen. Von daher gilt: Nicht alles gleichzeitig digitalisieren, was sich digitalisieren lässt. Lieber ein Projekt abschließen, den Mitarbeitern den Umgang mit der Software in Ruhe beibringen und erst dann neue Funktionen und Tools implementieren.

2. Rasche Realisierbarkeit des Projekts

Sich ewig in die Länge ziehende Projekte demotivieren Projektmitarbeiter und Kollegen. Außerdem nimmt das Risiko zu. Bereits kleine Stolperfallen treiben Budgets in die Höhe. Viel besser: Ein Projekt so planen, dass von der ersten Prozessanalyse und dem Scoping Workshop bis zum Roll Out nur wenige Wochen oder Monate vergehen. Auch neue Arbeitsweisen etwa mit Dienstleistern haben sich dann eingespielt. Folgeprojekte wie das Integrieren neuer Cloud-Software oder das Anbinden neuer Abteilungen und Kollegen fallen leicht. Mitarbeiter erleben zudem einen direkten Mehrwert nach kurzer Zeit. Tagtäglich erleichtern ihnen die neuen cloudbasierten Funktionen den Arbeitsalltag. Bei anschließenden Folgeprojekten ziehen sie voll mit.

3. Nicht überheben

Schon leicht in Punkt zwei angeklungen, hat dieser Hinweis ein extra Kapitel verdient. Der Berliner Flughafen BER und viele weitere Großprojekte lassen grüßen. Große Projekte leiden immer darunter, dass sich die Lage bei Anfang und Abschluss teils drastisch unterscheidet. Software ist nicht mehr up to date. Es gibt neue Standards, bessere Integrationen oder neue Algorithmen als einst eingeplant. Wer also zwei bis drei Jahre an einem monolithischen Projekt arbeitet, läuft Gefahr, bei Projektende mit einer Lösung dazustehen, die gar nicht mehr zeitgemäß ist. Viel besser: Ein inkrementelles Vorgehen, durch das man kontinuierlich und „on-going” auf Veränderungen und Neuerungen reagieren kann.