Redaktionsbeitrag

Interview mit Christian Meyer von uNaice zum Thema „Automatisierte Textproduktion“

Veröffentlicht am 09.10.2019

Matthias Weber im Gespräch mit Christian Meyer, Geschäftsführer von uNaice, zum Thema „Automatisierte Textproduktion“. Wir stellten Christian Meyer 3 Fragen zur automatisierten Textproduktion. Lesen Sie hier seine Antworten:

Interview mit Christian Meyer von uNaice zum Thema „Automatisierte Textproduktion“

1. Welche Gründe sprechen für eine automatisierte Textproduktion?

Content – also gute Texte – sind zunehmend das Bottleneck bei Online-Shops und e-Marketing-Kampagnen. Neue Produkte und Produktgruppen die gerade trenden, müssen im Shop schnell online gehen können, das am besten noch in mehreren Sprachen gleichzeitig.  Immer mehr Kanäle müssen mit gutem aber nicht identischen, SEO-optimierten, Marketing-Content befüllt werden. Das überlastet Shop-Content-Manager, Marketing-Abteilungen und ihre Texter zunehmend.

Hier leistet automatisierte Textproduktion kostengünstig und nachhaltig Abhilfe. Der Mensch wird nicht ersetzt; er entscheidet was die wichtigen Merkmale sind, die berücksichtigt werden sollen, in welchem Stil der Text gehalten ist, wie die Kundenansprache erfolgt und vieles mehr. Der Textroboter nimmt ihm dann nach erfolgreicher Umsetzung der Vorarbeiten alle folgenden Routineaufgaben ab – ohne weitere Kosten zu generieren.

2. Welche Qualität kann man von automatisierten Textgeneratoren im Moment erwarten?

Hervorragende. Die Lösung, die wir anbieten, garantiert immer gleichbleibende, perfekte Qualität der Texte auf Basis des Stils, für den sie selbst sich entschieden haben – fehlerfrei und bei Bedarf in mehreren Sprachen gleichzeitig. Wir haben unsere Produkttexte einer Vielzahl von Testpersonen vorgelegt: sie konnten nicht erkennen, welche die individuell erstellten und welche die automatisch erstellten Produkttexte waren – vorausgesetzt natürlich die Programmierung ist fehlerfrei. Hier ist Texter- und Programmierer-Können in Kooperation gefragt. Ist die Programmierung einmal erfolgt, herrscht das Null-Fehler-Prinzip. Die Texte können direkt, ohne zwischengeschaltete manuelle Kontrolle, online gehen.

Da es sich um eine Programmierung mittels Markup-Language handelt, müssen die Textroboter auch nicht angelernt werden – anders als Sensoren für selbstfahrende Autos oder ähnliche „KI“ bzw. Machine Learning -Anwendungen. Unsere Texte sind fehlerfrei – und dennoch, da sie auf flexiblen linguistischen Datenbanken basieren, ist jeder Text anders. D.h. wenn sie einen Text 1.000 Mal erstellen lassen, bekommen Sie 1.000 verschiedene Texte. Immer mehr Kunden entdecken dies übrigens auch als ideale Steilvorlage, A/B-Testings von Produkttexten einzuführen.

3. Angenommen ein Unternehmen interessiert sich für automatisierte Textproduktion, welche interne Herangehensweise würden Sie empfehlen?

Zuerst: einfach einmal testen. Hierfür bieten wir z.B. sehr kleine, einfache Starterpakete an. Mit diesen kann der Kunde für einen Bereich, unterstützt von unserem Expertenteam, automatisiert Texte erstellen und diese testen.

Danach, wenn der Kunde sich, wie bisher alle unsere Schnupperkunden, entscheidet, seine Texterstellung weiter zu automatisieren, muss die Herangehensweise zunächst schonungslos datenzentriert sein: Sind die Datenbanken, die den Texten zu Grunde liegen, nicht sauber strukturiert und fehlerfrei, kann auch der Textroboter nicht zur Höchstform auflaufen. Das ist aber bisher immer gut gegangen, denn wir bieten wir unseren Kunden auch hierfür Unterstützung an. Unser Team hilft ihnen bei Bedarf, ihre Daten geeignet vorzubereiten oder in unserem uNaice-Data-Studio passend aufzubereiten.

Generell sind unsere Automatisierungsprojekte auch immer bei jenen Unternehmen besonders nachhaltig erfolgreich, wo das eigene Content-Management- und/oder Texter-Team mit einbezogen wird, wenn ein Textautomations-Projekt gestartet werden soll. Diese sind die Experten für die Ansprache ihrer Zielgruppe und erleben dann selbst bei der Umsetzung des Tests, wie viele neue Möglichkeiten der Content-Gestaltung sie dadurch bekommen, dass ihnen die langweiligen Routine-Produkttexte von unserem Textroboter abgenommen werden.


Interviewpartner: Christian Meyer, Geschäftsführer von uNaice

Nach Abschluss der Offizierslaufbahn und eines Maschinenbaustudiums an der Universität der Bundeswehr, sowie einer fundierten Ausbildung an der Münchener Journalistenschule nahm Christian Meyer seine Tätigkeit als Redakteur im Fachzeitschriftenbereich in Augsburg beim vmm-Verlag auf. 1995 wurde er Gründungsredakteur des in München beheimateten IT-Branchenblattes “ChannelPartner”, dessen Chefredaktion er bis 2011 leitete. Anschließend verantwortete er als Redaktionsdirektor neben ChannelPartner die B2B-Online-Portale der ebenfalls zum IDG-Verlag gehörenden Publikationen COMPUTERWOCHE, CIO und TecChannel. Er ist zudem Gründer, Produzent & Herausgeber des IT-Branchen-Podcasts “Channelcast”, der monatlich über 9.000 Hörer erreicht.

Über uNaice:

Als zertifizierter Gold Solution Partner von AX Semantics versetzt das 17-köpfige Team der uNaice GmbH Online-Shops in die Lage, mit Hilfe eines Textroboters die Content-Produktion zu automatisieren und zu digitalisieren. Das von den drei Partnern Andreas Wenninger, Christian Meyer und Rosella Wenninger im Jahr 2014 gegründete Unternehmen ist auf die datenbankbasierte Verarbeitung von Textprojekten spezialisiert und ermöglicht multilinguale Textproduktion auf semantischer Basis.

uNaice unterstützt mit seinen Textautomations-lösungen E-Commerce-Unternehmen, Online-Marketing-Unternehmen, Content-Produzenten sowie Medienhäuser und Verlage. Durch den Einsatz des uNaice Textroboters werden Online-Shops in die Lage versetzt, aus den vorhandenen Produktdaten vollautomatisch individuelle, einzigartige und SEO-relevante Texte in vielen Sprachen zu erzeugen.

Damit können alle Ausgabekanäle wie Shop-Frontend, Marktplätze, Newsletter oder auch Print-Produkte mit erstklassigen Texten von gleichbleibender Qualität befüllt werden. Ein Textroboter löst die Content-Handbremse in einem Unternehmen nachhaltig, wie Referenzprojekte bei der Metro-Gruppe, OTTO Group, mytheresa.com, SSI Schäfer Shop, home24 bis flaschenpost.ch bereits eindrücklich beweisen.