Redaktionsbeitrag

Ausgleich durch Digitalisierung – wie kleine Unternehmen große Ziele realisieren

Veröffentlicht am 02.06.2020

High-End Unternehmenssoftware passt nicht nur in Industriegiganten und kapitalreiche Unternehmen. Auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können von Enterprise Application Software (EAS) profitieren. EAS kann die Agilität und Effizienz von KMUs bezahlbar optimieren – wenn auf die richtige Lösung gesetzt wird. 

Ausgleich durch Digitalisierung – wie kleine Unternehmen große Ziele realisieren 

Enterprise Application Software (EAS) wird in vielen Unternehmen in großem Maßstab eingesetzt. Es ist kein Geheimnis, dass gut aufgestellte und besonders große Konzerne viel Kapital in die Implementierung, Instandhaltung oder Aktualisierung von Unternehmenssoftware stecken. Dadurch werden ihre Betriebsprozesse schlanker, ihre Kunden zufriedener und weitere Vorteile der Digitalisierung nutzbar. Doch diese sind nicht alleine großen, kapitalstarken Firmen vorbehalten – auch kleinen und mittleren Unternehmen steht die Tür offen, die Digitalisierung für sich zu nutzen. Diese Chance sollten KMUs nicht verpassen, denn durch EAS können sie ein ebenso modernes Arbeitsumfeld und Kundenerlebnis bieten, wie große Unternehmen – und dabei gleichzeitig Unternehmensprozesse optimieren. 

Die Cloud eröffnet neue Möglichkeiten 

Eine wichtige Entscheidung, die ein Unternehmen im Zuge seiner digitalen Transformation machen muss, ist die Wahl zwischen einer Cloud- oder einer On-Premise-Lösung. KMUs sollte diese Entscheidung aber in den meisten Fällen leicht fallen. Denn Cloud-Software ist schlechthin das Digitalisierungswerkzeug für kleinere Unternehmen, denen die Ressourcen für eine breite IT-Infrastruktur fehlen – in der Regel brauchen sie diese ohnehin nicht. 

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Während die On-Premise-Variante von Unternehmenssoftware im Unternehmen mehr Kontrolle über das Rechenzentrum und Datenschutz bietet, und auf die eigenen Anforderungen genau abgestimmt werden kann, schultern Unternehmen aber auch die Kosten zum Aufbau und der Instandhaltung der lokalen Lösung, sowie die Verantwortung, rechtskonforme Datenspeicherung und -sicherheit zu gewährleisten. Reichen die vorhandenen Kapazitäten nicht mehr aus, muss das Unternehmen selbst aufwändige Migrationen durchführen. 

Für Unternehmen, die sehr spezifische Anforderungen haben, und daher von der hohen Kontrolle über On-Premise-Lösungen profitieren, mag das die bessere Wahl sein, doch für die meisten KMUs lohnt sich kaufmännische Software in der Cloud. Die anfallenden Kosten gilt es weiterhin im Auge zu behalten, doch dafür ist die Lösung extrem flexibel und skalierbar – was den rasanten Wachstum erleichtert, den erfolgreiche KMUs standhalten müssen. Ein besonders wirksamer Vorteil der Cloud ist eine hohe Mobilität: Auf dem Smartphone oder Tablet können Mitarbeiter bequem auf die Software zugreifen. Sorgen wegen Datensicherheit muss sich dabei keiner machen, wenn bei der Cloud-Auswahl darauf geachtet wurde, dass der Anbieter moderne Sicherheitsstandards erfüllt

Digitalisierung ist keine Mammutaufgabe 

Da sowohl On-Premise als auch Cloud-Lösungen kostspielig werden können, halten viele Enterprise Application Software für zu teuer und aufwändig, um sie im eigenen Unternehmen zu implementieren. Doch es gibt Finanzierungshilfen, die KMUs zur Digitalisierung beanspruchen können, und bei erfolgreichem Einsatz der Software zahlt sich die Investition schnell aus.  

Im CRM, ECM oder Finanzmanagement kann EAS starre Geschäftsprozesse ölen. Schon dadurch gesparte Ressourcen können eine digitale Transformation rentabel machen – und gleichzeitig die Erwartungen erfüllen, die Kunden oder Mitarbeiter an modernen Unternehmen haben. Mit digitalisiertem Dokumentenmanagement, smartem Customer Relationship Management oder automatisierten Prozessen aus der Cloud können auch kleine Unternehmen ein hohes Digitalisierungsniveau erreichen. So entlasten KMUs die Belegschaft und beschleunigen Geschäftsprozesse. Das spart Zeit, Geld und auch Nerven! 

Cloud-ERP entlastet KMU und spart Zeit, Geld und Nerven

Da jedes Unternehmen andere Anforderungen und Rahmenbedingungen für die Digitalisierung hat, ist es wichtig, dass eine Softwarelösung kompatibel und so gut wie möglich zu den eigenen Anforderungen passt. KMUs sind in der Regel nicht in der Lage, die Entwicklung einer umfassenden, unternehmenseigenen Lösung zu finanzieren, also müssen sie bei der Softwareauswahl ganz besonders darauf achten, dass die Lösung bestmöglich der eigenen Prozessstruktur entspricht. 

Wer informiert digitalisiert, hat nichts zu befürchten 

Mittelständische Unternehmen dürfen sich nicht von vermeintlichen Hürden der Digitalisierung aufhalten lassen. Besonders kleine Unternehmen, die ohnehin schon vergleichsweise wenig Ressourcen zur Verfügung haben, profitieren von effizienzsteigernder Unternehmenssoftware: So lassen sich auch im kleinen große Ziele verwirklichen. Die Investitionskosten, die anfangs gefährlich hoch wirken können, zahlen sich nach der Implementierung oft aus – wenn Unternehmen richtig an die Digitalisierungsprojekte herangehen und mit kleinen, bedachten Schritten beginnen.