So können auch IT-Abteilungen von RPA profitieren

In vielen Unternehmen ist es ausgerechnet die IT, die der Digitalisierung besonders nachhängt. Genau wie ihre Kollegen in den anderen Abteilungen verbringen IT-Teams viel Zeit mit repetitiven Standardaufgaben. Drei Beispiele zeigen, wie Robotic Process Automation (RPA) das ändern kann.

So können auch IT-Abteilungen von RPA profitieren

Aller Digitalisierung zum Trotz: Die IT zählt ironischerweise in vielen Unternehmen immer noch zu den am wenigsten automatisierten Bereichen. Die IT-Teams müssen sich häufig mit zeitaufwändigen routinemäßigen Administrationsaufgaben beschäftigen, wodurch ihnen oft nicht genügend Zeit bleibt, sich um strategisch wichtige Projekte zu kümmern. Abhilfe kann hier Robotic Process Automation schaffen. Diese Technologie ermöglicht es der Unternehmens-IT nämlich nicht nur Abläufe in den Fachabteilungen zu automatisieren, sondern auch eigene Prozesse.

Das zeigen drei Beispiele, die bereits in die Realität umgesetzt wurden.

Passwörter zurücksetzen

Das Zurücksetzen von Passwörtern durch die zentrale IT ist ein relativ einfacher Prozess, der sich deshalb mit Hilfe von RPA zu 95 Prozent automatisieren lässt. In einem konkret implementierten Fall läuft dieser teilautomatisierte Prozess jetzt folgendermaßen ab: Die User können per Telefon, über ein Support-Portal oder eine App eine Request nach einem Passwort-Reset stellen. Die Anfrage wird dann erzeugt und als „eilig“ oder „nicht eilig“ gekennzeichnet. Eilige Requests gehen ebenso wie Ausnahmen direkt an den globalen Service Desk. Die übrigen können von Software-Robotern abgearbeitet werden. Sie nehmen die Requests aus einer Warteschleife heraus auf, loggen sich in Citrix ein, starten den virtuellen Desktop und öffnen das Active-Directory-Feld, um die User zu finden. Dort setzen die Roboter die Passwörter zurück, versenden die aktualisierten Passwörter und ändern den Status der Requests auf „erledigt“.

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