Gastbeitrag

Top 5 Technologie-Prognosen für 2022 von Infor

Veröffentlicht am 30.03.2022

Matthias Sartor präsentiert im Beitrag die Top 5 Technologie-Prognosen für 2022.

Top 5 Technologie-Prognosen für 2022 von Infor

1. Moderne Enterprise Application Platforms (EAPs) führen zur Ausweitung der Kompatibilität

Mit der Entwicklung von ERP-Systemen hin zu modernen Enterprise Application Platforms (EAPs) erweitert sich auch der Plattformbegriff. Zukünftig gewährleisten diese nicht nur die Kompatibilität in Cloud-Umgebungen, sondern auch in hybriden Cloud-/On-Premise-Umgebungen und zwar nicht nur auf Anwendungs-, sondern auch auf Geschäftsprozessebene. Das bedeutet, dass Unternehmen ein Standard-Betriebsmodell und eine Plattform für konsistente Integration, Arbeitsabläufe, Datenanalyse und Erweiterbarkeit benötigen.

2. Geschäftsprozessdefinition nach dem Baukastenprinzip

Kein Unternehmen ist wie das andere. Die Nutzer entwickeln darum zunehmend ihre eigenen Prozesse, die genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Eine der Technologie-Prognosen für 2022. Sie suchen deshalb verstärkt nach einfachen und unkomplizierten Möglichkeiten, um ihre geschäftlichen Interaktionen in einem flexiblen System selbst definieren zu können. Im Zuge dessen erwarten wir auch die Beschleunigung der Diskussion um die sogenannten Microservices. Unternehmen setzen zukünftig auf EAPs mit in das Framework integrierter KI, über die Geschäftsprozesse bedarfsgerecht zusammengestellt werden können.

Top 5 Technologie-Prognosen für 2022

3. Predictive Intelligence als Technologie-Trend für 2022

Die rechtzeitige Bereitstellung von Informationen anstelle der traditionellen Dashboard-Form, die in den Rückspiegel blickt, wird im Jahr 2022 ein entscheidendes Wettbewerbskriterium sein. Historische Daten und Darstellungen reichen deswegen für eine erfolgreiche Entscheidungsfindung nicht mehr aus. Vielmehr muss Predictive Intelligence in Prozesse integriert werden. Letztlich werden diese Erkenntnisse am Ort der Entscheidung und des Handelns benötigt und Intelligenz, KI/Maschinelles Lernen und Benutzererfahrung müssen dafür zusammengebracht werden.

4. Innovation und lokale Kontrolle vor Ort

„Core“- und „Edge“-Lösungen sind aktuell bereits größtenteils miteinander verbunden, und Edge-Lösungen beziehen sich nicht mehr nur auf Endgeräte. Diese Betrachtungsweise ist als Technologie-Prognose für 2022 wichtig, da in vielen Unternehmen einzelne Geschäftsbereiche die lokale Kontrolle vor Ort behalten müssen. Bei einem hybriden Cloud-/On-Premise-Modell, das die Produktivität nicht beeinträchtigen soll, brauchen Unternehmen Zugriff auf Cloud-Innovationen, zum Beispiel in Form von maschinellem Lernen, und sie müssen in der Lage sein, diese Technologien auch auf ihren On-Premise-Systemen anzuwenden.

5. Sprachgesteuerte Geräte und digitale Assistenten werden zu wichtigen Geschäftsinstrumenten

Mit der Veränderung der Arbeitswelt – Stichwort Home-Office-Trend – ändert sich auch die Benutzererfahrung. Mitarbeiter benötigen Alternativen, um ihre Arbeit auch remote und jenseits eines klassischen Bildschirms auszuführen zu können. Wir gehen davon aus, dass die Anwender als Technologie-Prognose für 2022 zunehmend nach der Möglichkeit verlangen werden, betriebliche Funktionen über sprachgesteuerte Geräte auszuführen – mit Hilfe von digitalen Assistenten, die ihre Aufgaben ergänzen und teilweise automatisieren. Diese müssen mit den geltenden Sicherheitsvorkehrungen vereinbar sein.