Studie von Dell Technologies: Datenverluste kosten Unternehmen fast 900.000 Euro im Jahr

Dell Technologeis Studie zeigt: Unternehmen verwalten durchschnittlich über 13 Petabyte an Daten – weitaus mehr als in vorherigen Jahren. Diese sind jedoch zunehmend von Cyber-Attacken und Ausfällen bedroht, und Unternehmen haben Schwierigkeiten damit, neue Technologien und Sicherheit miteinander zu vereinbaren. Die Studienergebnisse im Überblick:

Studie von Dell Technologies: Datenverluste kosten Unternehmen fast 900.000 Euro im Jahr

Unternehmen verwalten heute im Schnitt fast 40% mehr Daten als noch vor einem Jahr. Mit diesem rasanten Wachstum gehen neue Herausforderungen einher: So glaubt die große Mehrheit, dass ihre aktuellen Datensicherheitslösungen ihren zukünftigen Geschäftsanforderungen nicht mehr gerecht werden. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie von Dell Technologies.

Der „Global Data Protection Index 2020 Snapshot“ ist die vierte Auflage der Studie, mit der Dell Technologies den Reifegrad von Datensicherungsstrategien misst und bewertet, wie gut Unternehmen weltweit gegen Datenverlust geschützt sind. Für die neue Studie wurden Ende 2019 weltweit 1.000 IT-Entscheider befragt, unter anderem auch in Deutschland. Die Umfrage offenbart ein gewaltiges Datenwachstum in den Unternehmen. So verwalteten sie im Jahr 2019 durchschnittlich 13,5 Petabyte (PB) an Daten – und damit fast 40% mehr als noch vor einem Jahr (9,7 PB). Im Vergleich zu 2016, als 1,45 PB an Daten in Unternehmen vorgehalten wurden, entspricht das sogar einem Wachstum von satten 831%. 

Eine große Bedrohung für diese Daten ist die steigende Anzahl von Störereignissen wie Cyber-Attacken und Systemausfälle. Waren im Jahr 2018 noch 76% der befragten Unternehmen von solchen Ereignissen betroffen, galt das im Jahr 2019 bereits für 82%. Als besonders anfällig zeigten sich dabei Unternehmen, die Datensicherheitslösungen mehrerer Anbieter im Einsatz haben. Sie wurden etwa doppelt so oft von Vorfällen heimgesucht, die den Datenzugriff einschränken. Dennoch verfolgen immer mehr von ihnen genau diesen Ansatz. 80% der Befragten – und damit 20 Prozentpunkte mehr als noch 2016 – gaben an, Lösungen von zwei oder mehr Anbietern zu nutzen.

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