Redaktionsbeitrag

Interview mit Marvin Schuchert von factro, zum Thema Unternehmenssoftware 2020

Veröffentlicht am 29.10.2019

Matthias Weber im Gespräch mit Marvin Schuchert, Produktmanager bei factro, zum Thema Unternehmenssoftware 2020. Wir stellten Herrn Schuchert 5 Fragen zum Thema. Lesen Sie hier seine Antworten.

Interview mit Marvin Schuchert von factro, zum Thema Unternehmenssoftware 2020

1. Welche Funktion fragen Ihre Interessenten und Kunden im Moment am meisten nach?

Besonders beliebt sind unsere visuellen Projektdarstellungen in Form des Strukturbaums sowie des Gantt Charts. Der Strukturbaum macht factro besonders. Er ist ein einzigartiges Feature unserer Software und zeigt auf einen Blick den Aufbau, Fortschritt und Bestandteile von Projekten. Das Gantt Chart stellt Aufgaben zeitbezogen inkl. Abhängigkeiten und wichtigen Meilensteinen dar. Dies ist die geeignetste Methode, wenn es darum geht, frühzeitig Stolpersteine von Projekten zu identifizieren und anzugehen. Unsere Kunden können darüber hinaus auch auf eine Aufgabenliste in Tabellenform oder ein Kanban Board zurückgreifen. So hat jeder Nutzer die Möglichkeit, für seine Rolle oder Arbeitsweise die passende Ansicht zu wählen. Des Weiteren schätzen unsere Nutzer die Möglichkeit, neben eigenen Vorlagen auch bereits integrierte Vorlagen zu nutzen, die einen Direkteinstieg für eine Vielzahl von Projekten ermöglichen.

2.Welchen Trend auf dem Markt für Unternehmenssoftware wollen Sie 2020 in Ihrer Software umsetzen?

Eine spannende Erweiterung für unsere Kunden ist der Ausbau einer Schnittstelle
(API) zur noch tieferen Integration in die eigene Software-Landschaft. Dadurch kann factro an Drittanbieter-Tools oder Eigenentwicklungen der Kunden angebunden werden und so die Arbeitsprozesse weiter erleichtern. Wir sind daher sehr froh, bei der Entwicklung der Schnittstelle kurz vor der Fertigstellung zu stehen und diese schon bald veröffentlichen zu können. Diese Anforderung hat sich vor allem aus dem Feedback unserer Kunden ergeben. Wir können es daher kaum erwarten, mit dem neuen Feature unsere Nutzer noch erfolgreicher in ihren Projekten zu unterstützen.

3. Wie ist Ihre Vision einer modernen Unternehmenssoftware für das Jahr 2020?

In einer mobilen, digitalisierten und agilen Arbeitswelt muss Unternehmenssoftware die Nutzer in den Mittelpunkt stellen. Organisationen haben keine Zeit für aufwendige Schulungen, um ein neues Tool in den Alltag zu integrieren. Eine moderne Software sollte daher mehr denn je, unabhängig von Plattform und Vorkenntnissen, einen direkten und leichten Einstieg gewährleisten. Auch Datenschutz ist heutzutage wichtiger denn je. Umso bedeutender sind Transparenz und Empathie für dieses kritische Thema. Unser Ansatz ist daher „100 Prozent Made in Germany“, also auch inklusive deutschem Serverstandort. Zudem sehen wir, dass gerade im deutschen Mittelstand der Bedarf nach kompetentem Kundenservice ein Schlüssel zur erfolgreichen Einführung einer Software im Unternehmen ist. Es ist sehr leicht, die Akzeptanz eines Tools von Beginn an zu gefährden, wenn Führungskräfte ihr Team nicht richtig abholen.

4. Welchen Hype auf dem Markt für Unternehmenssoftware sehen Sie als überholt oder bereits überaltert?

Der perfektionistische Ansatz des „papierlosen Büros“ war bzw. ist ein Trend, der sich in Organisationen nicht in allen Bereichen als praxistauglich erwiesen hat. Ein etwas pragmatischerer Ansatz ist aus meiner Sicht, die Dinge zu digitalisieren, die den größten Nutzen und Einsparungspotenziale haben. Nicht alle gängigen, papiergebundenen Prozesse können effizient durch digitale Alternativen ersetzt werden. Das betrifft zum Beispiel die Aufbewahrung von steuerrelevanten Dokumenten in Papierform, die auch bei Vorliegen in digitalisierter Form – etwa durch einen Scanner – bei Bedarf im Original verfügbar sein müssen. Mit factro konzentrieren wir uns darauf, die Projekt- und Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern und auch Kunden zu digitalisieren, um die Produktivität und Effizienz von Teams zu steigern. So bleibt Organisationen dann auch mehr Zeit, die übrigen anderweitigen Aufgaben zu erledigen.

5. Welches noch nicht umgesetzte Feature würden Sie sich in der eigenen Software wünschen?

Das Thema Ressourcenmanagement ist von großer Bedeutung für die erfolgreiche Planung und Bearbeitung von Projekten aller Größenordnungen. Der aktuelle Stand unserer Software ermöglicht es bereits, Aufgabenverteilung, Deadlines und Restaufwand schnell und einfach zu überprüfen. Das nächste große Etappenziel ist es, dies weiter zu vertiefen und unseren Kunden die Möglichkeit zu bieten, noch einfacher an relevante Informationen zu kommen. Dazu gehören beispielsweise Auslastung und Verfügbarkeiten von Mitarbeitern. Eine integrierte Lösung spart Zeit und Aufwand. So können Teams das eigene Projektmanagement noch effizienter angehen.


Interviewpartner: Marvin Schuchert, Productmanager bei factro

Marvin Schuchert ist nach erfolgreichem Studium an der International School of Management zunächst als Junior Consultant bei der Schuchert Managementberatung gestartet und betreute Kundenprojekte aus unterschiedlichen Branchen. Zwischen 2015 und 2018 verantwortete Marvin Schuchert den erfolgreichen technischen Umbau auf eine cloudbasierte Plattform und die veränderte Marktausrichtung. Seitdem ist er als Produktmanager für die Weiterentwicklung von factro zuständig und steht Kunden als Berater im Umgang mit factro und dem Projektgeschäft zur Seite.

Über das Unternehmen:

Die Schuchert Managementberatung GmbH & Co. KG unterstützt Unternehmen seit über 25 Jahren erfolgreich bei Projekten und zukunftsfähigen Strategien – ob Neuausrichtung, Change- oder Qualitätsmanagement. Dieser große Erfahrungsschatz ist in die eigens entwickelte Projektmanagement-Software factro eingeflossen. factro weiß, wie Projektleute ticken und was es braucht, um erfolgreich im Team zu arbeiten. Das Leitbild: Intuitives Cloud-Computing nach höchsten Sicherheitsstandards und mit kompetentem Kundenservice. Immer aktuell, plattformunabhängig und mobil.