Home Office Software – was ist das eigentlich?

Die Arbeitswelt ist im Wandel. Modelle wie New Work, eine wichtigere Work-Life-Balance und nicht zuletzt die Digitalisierung ermöglichen komplett neue Arten der Zusammenarbeit von Teams und Organisationen. Spätestens das Coronavirus hat eine Arbeitsform besonders in den Mittelpunkt gestellt: Home Office. Für viele Unternehmen ist der plötzliche Schritt hin zu Remote Working aber ein Sprung ins kalte Wasser. Die Fragen sind oft die gleichen: Wie organisieren wir uns? Wie arbeiten wir gemeinsam von verschiedenen Standorten? Wie halten wir uns auf dem neuesten Stand?

Home Office Software – was ist das eigentlich?

Abhilfe schaffen eine ganze Reihe an Tools, die eine dezentrale Zusammenarbeit ermöglichen. In vielen Aufzählungen und Berichten ist dabei schlicht von “Home Office Software” die Rede. Das Problem: Dieser Oberbegriff ist sehr weit gefasst und suggeriert gerade unerfahrenen Anwendern, dass jede dieser Empfehlungen eine umfassende Lösung ist. Für viele Interessenten entsteht somit eine Entweder/Oder-Auswahl, obwohl echte Mehrwerte in der Praxis erst durch Synergien verschiedener Tools entstehen.

Jedes Tool hat seinen Schwerpunkt

Grob lassen sich die Schwerpunkte der meisten Tools nämlich in drei verschiedene Kategorien unterteilen:


Chat- und Kommunikations-Software

für Abstimmungen, virtuelle Meetings und (informellen) Austausch


Dokumentenverwaltung und -bearbeitung

um Dokumente zentral zu sammeln, gemeinsam zu bearbeiten und im Team zur Verfügung zu stellen


Collaboration-Software

um Themen und Teams sowie Aufgaben und Projekte zu managen

Ein häufiger Irrtum ist, Anwendungen aus einem dieser Bereiche für einen anderen einzusetzen. Dies zeigt sich besonders dann, wenn bei der Auswahl die Zeit, Informationen oder das Detail-Wissen fehlen.

Dazu ein Beispiel aus dem Alltag: Mit einem Chat-Tool lassen sich zwar Zuständigkeiten und Fristen für anstehende Aufgaben besprechen und planen, doch ohne Erinnerungen, zentrale Verfügbarkeiten und leichte Orientierung geht das in der Nachrichtenflut schnell unter – und wird im Worst Case komplett vergessen.

Zusammenarbeit von Teams und Tools

Es stimmt zwar, dass die bekanntesten Lösungen für den Einsatz von Zuhause geeignet sind, doch nicht alle decken die gleichen Use Cases ab – und das ist auch nicht die Intention der Anbieter. Um die größten Vorteile aus Home Office Software rauszuholen, sollte zwischen den Schwerpunkten differenziert und für jeden Bedarf eine Wahl getroffen werden. So entsteht ein produktives Zusammenspiel für jede Kernaufgabe – so wie Teamarbeit mit den Stärken aller Mitglieder die besten Ergebnisse liefert.

Der folgende Überblick zeigt pro Schwerpunkt zwei ausgereifte und leistungsstarke Tools, die die Wahl erleichtern sollen. Besonders hilfreich: Nach Studium von Features, Tarifen und wichtigen Aspekten wie Datenschutz oder Support die Favoriten testen! Denn ein Tool allein löst keine Probleme, wenn es nicht gerne und viel genutzt wird.

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