Was das Internet der Dinge von Finanztechnologien lernen kann

Tageslichtsensoren optimieren die Energieerzeugung von „Smart Cities“ und Amazon-Kühlschränke bestellen automatisch Lebensmittel nach: nahezu unbemerkt erobert das Internet der Dinge (IoT), ein Netzwerk WLAN-verbundener Alltagsgeräte, unser Leben. Doch die Größe des IoT steht sich selbst im Weg:

Was das Internet der Dinge von Finanztechnologien lernen kann

Was wir vom Internet der Dinge lernen und wie wir von ihm profitieren können, beginnt sich gerade erst abzuzeichnen. Doch auch das IoT kann und sollte von anderen Branchen lernen, um mit seiner gewaltigen Aufgabe besser umgehen zu können. Diese besteht zum großen Teil aus dem Sammeln, Verarbeiten, Komprimieren, Speichern und Abrufen von Daten – genau das tun Branchen wie der Fintech-Sektor bereits seit Jahrzehnten. Grund genug für die IoT-Verantwortlichen, sich diese Erfahrungen zunutze machen.

Das IoT – eine immense Datenflut

Das Internet der Dinge zum Laufen zu bringen, ist nicht immer einfach. Befragt man Freunde und Fachleute aus der IoT-Branche oder auch zuverlässige Quellen wie eine Cisco-Studie, so ist der allgemeine Konsens: Das IoT generiert viel mehr Daten, als man es bei der Entwicklung der IoT-Standards für möglich gehalten hatte. Die Basisstationen sind ihrer Arbeitslast oft nicht in dem Maße gewachsen, wie sie es sein sollten. Denn eine riesige, von vielen verschiedenen Geräten erzeugte Datenflut strömt auf sie ein – ganz gleich, ob sie sich in einem „Smart Home“, einem „Smart Store“ oder einer „Smart City“ befinden. Signalkollisionen und so scheinbar simple physische Hindernisse wie eine Wand führen dazu, dass die vorhandene Hardware nicht ausreicht.

Und so werden weitere Basisstationen installiert, um ein bestimmtes Gebiet abzudecken und die Signale sauber durch das Netzwerk zu lotsen. Das treibt sowohl die Ausgaben für die Infrastruktur als auch die Datenverarbeitungskosten in die Höhe. Jede Basisstation ist mit allen anderen verbunden und tauscht mit diesen Informationen aus. Auf diese Weise multiplizieren sich die übermittelten Daten und erreichen ein Volumen, mit dem die Entwickler der IoT-Standards nicht gerechnet hatten. Das Resultat: ein Netzwerk, das von der zunehmenden Masse an Datenpaketen blockiert wird.

Diese Probleme führen dazu, dass zur Speicherung und Verarbeitung der IoT-Daten immer mehr Hardware, immer bessere Software-Anwendungen und damit auch immer mehr Lizenzen benötigt werden. Die Ausgaben steigen – und dennoch sind die IoT-Datenverarbeitungslösungen nicht in der Lage, der kontinuierlich steigenden Datenflut Herr zu werden. Was tun?

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