Redaktionsbeitrag

Interview: Karl Gerber (Step Ahead) über das neue STEPS.CRM

Veröffentlicht am 15.07.2021

Am 1. Juli 2021 hat Step Ahead sein eigenes CRM-System gelauncht. Das STEPS.CRM bezeichnet sich selbst als smart, intuitiv, flexibel und sexy. Starre Strukturen und langwieriger Aufwand werden damit aufgebrochen, das Ziel ist ein modernes Datenmanagement mit Weitblick. Denn die innovative Technologie Multi Relation Management (MRM) lässt eine freie Verknüpfung sämtlicher Daten zu – für ein völlig unabhängige Datenbank-Kommunikation. Wir haben das zum Anlass genommen und Karl Gerber, CEO von Step Ahead, einige Fragen gestellt.

1. Was war der auslösende Moment für die Entwicklung eines eigenen CRM-Systems?

Mit STEPS, godesys ERP und IN:ERP bieten wir bereits seit über 30 Jahren bewährte ERP + CRM Lösungen, die sich über die Jahre einen guten Ruf am Markt erarbeitet haben. Dennoch stoßen auch wir mit unseren Systemen an Grenzen, an denen Kunden seit Jahren nach Antworten suchen. In unseren Systemen STEPS, godesys ERP und IN:ERP haben wir – wie alle anderen ERP- und CRM-Hersteller vor vielen Jahren – die Entscheidung getroffen, auf relationale Datenbanken zu setzen. Diese Entscheidung passt nicht mehr zu den heutigen Bedürfnissen der Kunden.

Ein neues System muss den Anforderungen der Vergangenheit ebenso gerecht werden wie denen der Zukunft. Daher haben wir uns für ein neues ERP basierend auf einer Objektdatenbank entschlossen. Mit unserer eigens dafür entwickelten Plattform WFX haben wir genau dies umgesetzt und nun als erstes Modul eine Kundendatenbank entwickelt. Bei den ersten Demos erhielten wir ein so gutes Feedback unserer Kunden, dass wir gleich ein vollwertiges CRM daraus gemacht haben. Bei den Funktionen haben wir uns an den Besten des Marktes orientiert und bei der Umsetzung die komplette Bandbreite unserer Plattform genutzt.

2. Wie hebt sich Ihr CRM vom Mitbewerb ab?

Die bisher bekannten CRM-Systeme basieren auf festen Beziehungen nach dem „Legal Entity Tree“. Ein Kontakt muss immer einem Unternehmen zugeordnet sein, eine Verkaufschance benötigt immer einen Verantwortlichen, ein Prozess ist immer gleich usw. Mit all diesen festen Vorgaben und Zwängen, die primär aus dem Datenbankmodell resultieren, haben wir gebrochen und mit unserer MRM-Technologie bestehende Grenzen gesprengt. Der Anwender erlebt bei uns ungeahnte Möglichkeiten, mit dem System so zu arbeiten, wie es für ihn am besten ist. So treiben wir nicht einzelne Verkaufschancen stupide voran. Wir erzeugen um die Verkaufschance vielmehr automatische Aufgaben, die dann von den verschiedenen Beteiligten abgearbeitet werden. Die Verkaufschance entwickelt sich dadurch quasi automatisch. Apropos: Wir haben so viele Funktionen wie möglich automatisiert und alles getan, damit unsere Kunden Prozesse automatisieren und fernsteuern können. Das macht einfach nur Spaß!

3. Was ist die Zielgruppe des neuen CRM? Nur bestehende ERP-Kunden?

STEPS.CRM

Unser Anspruch war es, ein schnelles und flexibles System zu entwickeln, das die Basis für unser neues ERP wird. Bei jedem einzelnen Feature, bei jeder einzelnen Oberfläche haben wir genau darauf geachtet, nicht nur eine Zielgruppe anzusprechen. Unser CRM eignet sich für kleine Händler ebenso wie für produzierende Unternehmen, Dienstleister oder Großkonzerne. 

4. Wie gut ist der Automatisierungsgrad für Marketing-Prozesse?

Wir haben eine komplette Automatisierung für die Verarbeitung jeglicher Daten integriert. Von der einfachen Version für die Neuanlage oder die Änderung von Daten bis zu unserer Process Engine, in der wir die Business Logic entwickeln. Alle Prozesse können damit einfach und unkompliziert an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden und natürlich kann jeder Prozess auch mehrfach in unterschiedlicher Form existieren. Wir bieten zudem eine komplette Mailintegration mit einer vollwertigen Historie, die alle Änderungen erfasst. Was den Newsletterversand anbetrifft, arbeiten wir aktuell noch am Kampagnenmodul. Wir entwickeln das System ja zusammen mit Kunden und hier erhoffen wir uns noch weiteren wertvollen Input.

5. Mit welchen Kosten müssen Interessenten rechnen?

Wir wollen besser sein als die Besten, aber wir wollen nicht die Teuersten sein. Wir haben den Preis so gestaltet, dass jeder Unternehmer schnell erkennen wird, dass die Kosten niedriger sind als der Nutzen. Im Marktvergleich spielt das CRM von Steps im preislichen Mittelfeld.

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