Fünf Best Practices verbessern die IT-Sicherheit von Produktionsanlagen

Im Produktionsumfeld kommen noch immer technische Komponenten und Bauteile zum Einsatz, die über keinen oder bestenfalls einen unzureichenden Schutz vor Cyber-Angriffen verfügen. Mit Best Practices von NTT Security können Unternehmen zentrale Sicherheitsanforderungen wie Schwachstellen- und Patch-Management oder Incident-Handling-Management umsetzen und ihre Maschinen und Anlagen wirksam schützen. Hier lesen Sie, wie diese angewendet werden können.

Fünf Best Practices verbessern die IT-Sicherheit von Produktionsanlagen

In vielen Fällen sind Industrieanlagen ein leichtes Ziel für Hacker. Das Schwachstellen-Management ist in diesem Umfeld bislang weitgehend unbekannt, vor allem aber fehlt auch das Sicherheitsbewusstsein. Unternehmen begeben sich daher in die größte Gefahr, Opfer von Cyber-Attacken zu werden, denen sie schutzlos ausgeliefert sind. Angreifer nutzen diesen Bewusstseinsmangel gezielt aus, wie der Global Threat Intelligence Report 2018 von NTT Security ergeben hat: In Deutschland entfielen 36 Prozent aller Cyber-Attacken auf die Fertigungsindustrie. Das sind, im Vergleich, deutlich mehr Angriffe als auf andere Branchen – ein starkes Indiz dafür, dass ein Großteil auf Produktionsanlagen zielte.

Mit fünf aufeinander abgestimmten Schritten können die Betreiber von Produktionsanlagen die Sicherheit deutlich steigern.

1. Eine toolgestützte Bestandsaufnahme der Komponenten vornehmen

In der Produktionsumgebung eines Unternehmens sind oft tausende OT (Operational Technology)-Komponenten wie Aktoren, Engineering Workstations, HMIs (Human Machine Interfaces), PLCs (Programmable Logic Controller), Sensoren oder Server-basierte SCADA-Systeme verbaut. Die Bestandsaufnahme sorgt für Transparenz und schafft die Voraussetzung für effiziente Sicherheitsmaßnahmen. Sie liefert Antworten auf die Fragen: Welche OT-Komponenten sind in der Produktionsumgebung überhaupt vorhanden? Wer kommuniziert mit wem über welches Protokoll? Welche Kommunikationsverbindungen in die Außenwelt, beispielsweise zum Hersteller, gibt es? Welche davon sind nicht erforderlich oder nicht autorisiert? Gibt es unkontrollierte Wartungskanäle?

weiter zu: 2. Die Sicherheitsschwachstellen der OT-Komponenten ausfindig machen