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Quantencomputer, KI-Agenten und neue Rechenzentren: Die IT-Welt steht 2026 Kopf

Das neue Jahr eröffnet Unternehmen viele neue Chancen – angetrieben durch Technologien, die die IT-Landschaft grundlegend verändern werden. Fortschritte in Quantencomputing, agentenbasierter KI und Rechenzentrumsarchitektur ebnen den Weg für mehr Effizienz, Intelligenz und Skalierbarkeit. Opengear, Spezialist für Out-of-Band-Managementlösungen zum Schutz kritischer Infrastrukturen, beleuchtet die Trends für 2026 und zeigt auf, welche Schritte IT-Teams ergreifen können, um gut darauf vorbereitet zu sein.

Die Uhr tickt schneller, als viele denken. Angreifer kopieren bereits heute verschlüsselte Daten für die Zeit, in der Quantencomputer die bisherigen Systeme ablösen werden. Agentenbasierte KI wiederum übernimmt immer mehr operative Entscheidungen, was mit weitreichenden Risiken verbunden ist. Und Rechenzentren, die gestern noch modern waren, drohen morgen schon zu Bremsklötzen zu werden. Die Herausforderungen für IT-Teams sind jedenfalls klar: Während die Technologien immer komplexer werden, müssen sie für mehr Transparenz, Governance und Resilienz in ihren Netzwerken sorgen.

Trend Nr. 1: Quantencomputer erzwingen eine Umstellung der Verschlüsselung

 Die erste große Herausforderung ist die Kryptografie. Auch wenn Quantencomputer voraussichtlich erst in den frühen 2030er Jahren einsatzbereit sein werden, kopieren Angreifer bereits heute verschlüsselte Daten, um sie zu einem späteren Zeitpunkt zu knacken. Alles, was zehn Jahre oder länger vertraulich bleiben muss, ist gefährdet – von Dokumenten bis zu Systemen mit schwacher Verschlüsselung. Unternehmen müssen deshalb jetzt handeln: Sie benötigen vollständige Transparenz darüber, wo und wie Verschlüsselung eingesetzt wird, und müssen ihre Managementebene so anpassen, dass die erforderlichen Algorithmen kontrolliert eingeführt werden können. Die Post-Quanten-Kryptografie (PQC) mit ihren vom National Institute of Standards and Technology (NIST) geprüften Algorithmen liefert dafür einen klaren Handlungsrahmen. Unternehmen können ihre hybriden Systeme sicher parallel betreiben und die Migration Schritt für Schritt planen, ohne dass kritische Prozesse gefährdet werden.

Trend Nr. 2: Agentenbasierte KI erfordert ein Umdenken in Bezug auf Sicherheit und Governance

KI-Agenten werden 2026 in den Unternehmensalltag einziehen. Im Gegensatz zu herkömmlichen digitalen Assistenten reagieren diese Systeme nicht nur auf Eingaben, sondern verfolgen selbstständig Ziele, koordinieren Tools, rufen APIs auf und arbeiten miteinander. Für Unternehmen hat diese Art der KI weitreichende Vorteile: Die „neuen“ Mitarbeiter beschleunigen Routineaufgaben und steuern komplexe Abläufe effizient. Für IT-Teams wiederum bedeutet das: Netzwerke müssen stabil, Aufgabenbereiche klar getrennt und Konnektivität über Regionen und Clouds hinweg gesichert sein. Moderne Managementlösungen ermöglichen darüber hinaus eine intelligente Überwachung, sodass Änderungen der Agenten transparent geprüft und bei Bedarf rückgängig gemacht werden können. Das Thema Sicherheit gewinnt grundlegend an Bedeutung. KI-Agenten haben strukturelle Schwachstellen, die sie verwundbar machen und so zu einem attraktiven Angriffsziel werden lassen. Sie können jedoch auch nach Daten in Systemen suchen, für die sie keine Berechtigung haben, nur um das gewünschte Ergebnis zu liefern. Auch hier sorgen Echtzeit-Policy-Engines auf Managementebene dafür, dass die Kontrolle über kritische Systeme erhalten bleibt, während die KI ihre Arbeit effizient erledigen kann.

Trend Nr. 3: Rechenzentren werden kleiner, flexibler und KI-optimiert

Auch die physische Infrastruktur muss sich anpassen. Die klassische Skalierung von Rechenzentren, die angesichts des KI-Booms immer größer werden, stößt irgendwann an ihre Grenzen. Gleichzeitig steigt der Bedarf an kleineren IT-Standorten, um beispielsweise das Thema Edge-KI abzudecken. Aber auch die Hardware- und Netzwerkdesigns verändern sich derzeit so schnell, dass spezialisierte Architekturansätze zur Belastung werden können. KI-optimierte Racks, schnelle Serververbindungen, Flüssigkeitskühlung, modulare Architekturen sowie intelligente Energieversorgung werden 2026 der neue Standard für Rechenzentren sein. Ein modernes Netzwerkmanagement ermöglicht es IT-Teams darüber hinaus, Standorte aus der Ferne einzurichten, Richtlinien konsistent umzusetzen und Systeme zu sichern, ohne dass Ingenieure vor Ort sein müssen.

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So kann Sie künstliche Intelligenz erfolgreicher machen:

Was ist künstliche Intelligenz?

Im Kontext von Unternehmenssoftware bezieht sich künstliche Intelligenz (KI) auf Technologien, die Geschäftsprozesse automatisieren und optimieren, indem sie menschenähnliche Intelligenz auf spezifische Aufgaben anwenden. KI-gestützte Software kann große Datenmengen analysieren, Muster erkennen und Vorhersagen treffen, um fundierte Entscheidungen zu ermöglichen. Anwendungen umfassen Chatbots für den Kundenservice, die Automatisierung von Routineaufgaben, personalisierte Marketingstrategien und vorausschauende Wartung. KI verbessert die Effizienz und Genauigkeit, reduziert Kosten und steigert die Produktivität. Durch die Integration von KI in Unternehmenssoftware können Unternehmen Wettbewerbsvorteile erlangen, da sie schneller und agiler auf Marktveränderungen reagieren können, während sie gleichzeitig die Kundenerfahrung verbessern.

Wie kann künstliche Intelligenz ein Unternehmen digital erfolgreicher machen?

Künstliche Intelligenz (KI) kann ein Unternehmen digital erfolgreicher machen, indem sie Prozesse automatisiert, Entscheidungsfindung verbessert und Effizienz steigert. KI-gestützte Analysen bieten tiefe Einblicke in Daten, ermöglichen präzisere Vorhersagen und helfen, Geschäftsstrategien zu optimieren. Durch Automatisierung können Routineaufgaben effizienter erledigt werden, was Kosten senkt und menschliche Ressourcen für strategische Aufgaben freisetzt. KI verbessert auch die Kundenerfahrung durch personalisierte Empfehlungen und schnelle Reaktionen auf Anfragen. In der Produktion optimiert KI die Lieferkette und verringert Ausfallzeiten durch vorausschauende Wartung. Insgesamt fördert KI Innovation, Agilität und Wettbewerbsfähigkeit, indem sie Unternehmen befähigt, schneller und intelligenter auf Marktveränderungen zu reagieren.

Wichtige Schlagworte im Kontext von künstliche Intelligenz:

Automatisierung

Der Einsatz von KI, um wiederkehrende Aufgaben in Unternehmensprozessen zu automatisieren, wodurch Effizienz gesteigert und menschliche Ressourcen für strategische Aufgaben freigesetzt werden.

Predictive Analytics

Die Verwendung von KI-Techniken, um aus Daten Vorhersagen über zukünftige Ereignisse oder Trends zu treffen, die Unternehmen helfen, bessere Geschäftsentscheidungen zu treffen.

Chatbots

KI-gesteuerte Programme, die in Unternehmenssoftware integriert sind, um Kundenanfragen automatisiert zu beantworten, den Kundenservice zu verbessern und die Benutzererfahrung zu optimieren.

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Edge-KI

Edge-KI bezieht sich auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) direkt an der „Edge“ des Netzwerks, also nahe an den Datenquellen wie IoT-Geräten oder Sensoren, anstatt die Daten an zentrale Rechenzentren oder Cloud-Server zu senden. Edge-KI ermöglicht eine schnellere Verarbeitung und Analyse von Daten in Echtzeit, was die Latenzzeit reduziert und den Datenschutz verbessert, da sensible Informationen lokal bleiben. Besonders in Branchen wie Fertigung, Logistik und Einzelhandel wird Edge-KI genutzt, um sofortige Entscheidungen vor Ort zu treffen und so effizientere Geschäftsprozesse und Automatisierung zu ermöglichen.

 
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