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Ultimo sieht Stärkung der Resilienz als Gebot der Stunde

Aus Sicht von Ultimo, einem führenden Anbieter von Software im Bereich Enterprise Asset Management (EAM), ergreifen derzeit viele Unternehmen Maßnahmen zur Stärkung der digitalen Resilienz. Dabei rückt vor allem der gezielte Einsatz von Digitalisierung, Automatisierung und KI- beziehungsweise ML-Technologien ins Blickfeld, der die reaktive Krisenbewältigung durch eine proaktive Reaktionsfähigkeit ergänzt.

Störungen in der Lieferkette, geopolitische Verwerfungen, wirtschaftlicher Druck, Arbeitskräftemangel aufgrund des demografischen Wandels sowie steigende Kosten haben dazu geführt, dass sich viele Unternehmen wieder intensiver mit Sicherheit und Resilienz befassen. Die Notwendigkeit, smarter, koordinierter und effizienter zu arbeiten, ist branchenübergreifend eine Herausforderung geworden.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen vor allem auch aktuelle technologische Trends aufgreifen, die zu einer Verbesserung der Agilität und Stärkung der Resilienz beitragen. Zu den wichtigsten Entwicklungen und Innovationen, die die folgenden Jahre prägen werden, zählen dabei laut Ultimo:

1. die fortschreitende Digitalisierung

In vielen Branchen wird die Digitalisierung weiter vorangetrieben. Dabei werden die Nutzung des Internets der Dinge (IoT) und der Einsatz von digitalen Zwillingen wichtige Rollen spielen. Das IoT trägt unter anderem zu einer besseren Transparenz von Lieferketten bei, indem es eine Vielzahl von Sensoren, Geräten und Systemen vernetzt, die kontinuierlich Daten in Echtzeit erfassen und austauschen. Künftig werden interne und externe Lieferketten zunehmend integriert sein. Logistikunternehmen können so beispielsweise Veränderungen in der Nachfrage besser erkennen und darauf reagieren – und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz verbessern. Auch kontinuierlich mit Echtzeitdaten aktualisierte digitale Zwillinge werden zu einer Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Unternehmen beitragen, indem sie mögliche Krisenszenarien simulieren und analysieren können.

Allerdings werden mit der zunehmenden Digitalisierung von Prozessen und Wertschöpfungsketten auch die damit verbundenen Risiken steigen – insbesondere im Hinblick auf die Datensicherheit. Folglich ist davon auszugehen, dass Unternehmen in wirksame Cybersicherheitsmaßnahmen investieren werden. Auch dies wird in letzter Konsequenz zu einer Stärkung der digitalen Resilienz führen.

2. die zunehmende Automatisierung

Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung des Arbeitskräftemangels. Automatisierungslösungen werden deshalb weiter an Bedeutung gewinnen. Sie werden Arbeitsprozesse verändern und als Werkzeug zur Steigerung der Effizienz der Mitarbeitenden dienen. Wenn diejenigen Aufgaben automatisiert werden, die keinen Nutzen durch menschliches Eingreifen versprechen, können sich die Mitarbeiter komplexeren Aufgaben zuwenden, die einen Mehrwert schaffen.

Die Automatisierungsvorteile, wie eine erhöhte Produktivität, Wirtschaftlichkeit und Flexibilität, eine Reduzierung von Fehlern oder Kosteneinsparungen, zeigen sich deutlich beispielsweise im Logistikbereich. In den nächsten Jahren werden Logistikunternehmen verstärkt in Robotik, autonome mobile Roboter, Lagerdrohnen und fahrerlose Transportfahrzeuge investieren, die repetitive Aufgaben wie die Kommissionierung, Verpackung und Sortierung übernehmen.

3. die verstärkte Nutzung von KI und ML

Das Wertschöpfungspotenzial von KI und ML ist immens und immer mehr Unternehmen werden diese Technologien einsetzen, um ihre Prozesse zu optimieren, die Effizienz zu steigern und die menschliche Fehlerrate zu reduzieren. Im Logistikbereich etwa kann mittels KI-gestützter Vorhersagemodelle und Echtzeitüberwachung die Genauigkeit von Bedarfsprognosen deutlich verbessert werden. Darüber hinaus ist es mit KI-Kameras und Sensoren möglich, die Bestandsverfolgung zu automatisieren. Nicht zuletzt unterstützt der KI-Einsatz in Distributionszentren bei der präzisen Positionierung von Assets in Bezug auf Nachfragemuster, Transportnetzwerke oder die Verfügbarkeit von Arbeitskräften.

Auch im Fertigungsbereich zeigt sich der KI-Nutzen, gerade hinsichtlich der KI-gestützten vorausschauenden Wartung. KI-Modelle, die Sensordaten auswerten und operationalisieren, werden im Bereich des Asset-Managements eine zentrale Funktion einnehmen, indem sie die Fehlererkennung und -prävention verbessern. Auf Basis datengestützter Erkenntnisse können Unternehmen so prognostizieren, wann eine Maschine wahrscheinlich ausfallen wird, und Maßnahmen ergreifen, um dies zu verhindern.

„Digitalisierung und Automatisierung werden in der Industrie auch weiterhin beherrschende Themen bleiben. Vor allem aber gewinnen auch KI und ML an Bedeutung. Die Technologien werden Unternehmen eine Steigerung der Produktivität und Effizienz, eine Optimierung der Performance und eine intelligentere Entscheidungsfindung durch Echtzeit-Datentransparenz ermöglichen“, erklärt Berend Booms, Head of EAM Insights von Ultimo. „Mit KI angereicherte Lösungen können damit auch entscheidend zur Stärkung der digitalen Resilienz beitragen, etwa durch die frühzeitige Erkennung von und Reaktion auf Risiken.“

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So kann Sie ein CRM-System erfolgreicher machen:

Was ist ein CRM-System?

Ein CRM-System (Customer Relationship Management) ist eine Software, die Unternehmen dabei unterstützt, ihre Beziehungen zu Kunden systematisch zu verwalten. Es erfasst, speichert und analysiert alle kundenbezogenen Informationen, wie Kontaktangaben, Kaufhistorien, Interaktionen und Präferenzen. CRM-Systeme ermöglichen es Unternehmen, ihre Verkaufsprozesse, Marketingkampagnen und Kundenservice effizienter zu gestalten, indem sie Einblicke in das Verhalten und die Bedürfnisse der Kunden bieten. Ziel ist es, durch bessere Kommunikation und personalisierte Angebote die Kundenzufriedenheit und -bindung zu erhöhen. Moderne CRM-Systeme integrieren oft Künstliche Intelligenz, um Daten auszuwerten und individuelle Empfehlungen zu generieren.

Wie kann ein CRM-System Sie digital erfolgreicher machen?

Ein CRM-System macht Unternehmen digital erfolgreicher, indem es Kundendaten zentralisiert und personalisierte Interaktionen ermöglicht. Es verbessert die Kundenzufriedenheit durch gezielte Kommunikation und maßgeschneiderte Angebote. Vertriebs- und Marketingprozesse werden optimiert, da CRM-Systeme den Kundenlebenszyklus analysieren und so gezieltere Kampagnen und effizientere Vertriebsstrategien ermöglichen. Automatisierungen von Aufgaben wie Follow-ups oder E-Mail-Marketing sparen Zeit und steigern die Produktivität. Darüber hinaus helfen CRM-Daten, fundierte, datenbasierte Entscheidungen zu treffen, was die Geschäftsstrategie verbessert. Insgesamt stärkt ein CRM-System die Kundenbindung, erhöht die Effizienz und treibt das digitale Wachstum des Unternehmens voran.

Wichtige Schlagworte im Kontext von CRM-Systeme:

Kundenbindung (Customer Retention)

Kundenbindung beschreibt die Fähigkeit eines Unternehmens, bestehende Kunden langfristig zu halten. CRM-Systeme unterstützen dies, indem sie personalisierte Kommunikation ermöglichen und relevante Angebote bereitstellen, die auf individuellen Kundenbedürfnissen basieren. Dadurch wird die Loyalität gestärkt und Abwanderungen verringert.

Automatisierung

CRM-Systeme automatisieren repetitive Aufgaben wie E-Mail-Kampagnen, Follow-ups oder Lead-Management. Diese Automatisierung spart Zeit, reduziert Fehler und ermöglicht es Unternehmen, effizienter und produktiver zu arbeiten, während sie gleichzeitig konsistente Kundeninteraktionen aufrechterhalten.

Datenanalyse

CRM-Systeme erfassen und analysieren große Mengen an Kundendaten. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse helfen Unternehmen, das Verhalten, die Bedürfnisse und Vorlieben der Kunden besser zu verstehen und fundierte, datenbasierte Entscheidungen zu treffen, die Verkaufsprozesse und Marketingstrategien verbessern.

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