Vom Coronavirus zum Computervirus? – 6 Tipps für sicheres Arbeiten im Homeoffice in Zeiten von Covid-19

Der Coronavirus treibt immer mehr Mitarbeiter ins Homeoffice. Doch dort sind sie möglicherweise anderen Gefahren ausgesetzt – Datenzugriff -schutz und Cybersicherheit müssen auch Zuhause gewährleistet werden. Iphos IT-Service zeigt, welche Möglichkeiten Unternehmen haben, um sich vorzubereiten.

Vom Coronavirus zum Computervirus? – 6 Tipps für sicheres Arbeiten im Homeoffice in Zeiten von Covid-19

Von der WHO mittlerweile zur Pandemie hochgestuft, wird der Impact des Novel Coronavirus auch in Österreich täglich stärker spürbar. So empfahl die Bundesregierung Unternehmen dringend, soweit möglich ihren Mitarbeitern die Arbeit im Homeoffice zu ermöglichen. Das bedarf allerdings einiger Vorbereitung. Vor allem sollte sichergestellt werden, dass unternehmensweite Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden. Schließlich will sich niemand beim Kampf gegen ein bedrohliches Virus wie Novel Corona einen Computervirus einhandeln, das die Unternehmens-IT lahmlegt. Marco Gschaider, CIO und Prokurist beim Wiener IT-Unternehmen Iphos IT Service, hat einige Tipps für den erfolgreichen Einsatz von Homeoffice-Lösungen zusammengestellt.

1. Privater Computer oder Firmengerät?

In fast jedem Haushalt ist mittlerweile zumindest ein PC oder Notebook mit Internetanschluss vorhanden. Statt diesen sollte allerdings aus Sicherheitsgründen bevorzugt vom Unternehmen zur Verfügung gestellte Hardware verwendet werden.

Marco Gschaider nimmt zu dieser Frage Stellung:

„Zum einen können die vom Unternehmen zur Verfügung gestellten Notebooks mit der passenden Software, die der Mitarbeiter auch im Büro zur Verfügung hat, ausgestattet werden. Kompatibilitätsprobleme werden so von vornherein vermieden. Alle für die Arbeit benötigten Dokumente können problemlos geöffnet und auch in der richtigen Version gespeichert und mit Kollegen geteilt werden.“

Der wichtigste Grund für die Ausstattung der Mitarbeiter mit Firmen-Notebooks fürs Homeoffice liegt natürlich in der höheren Sicherheit

Gschaider erklärt:

„Mobile Geräte sind anfälliger für Diebstahl, hier muss somit entsprechend vorgesorgt werden. Die vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellten Geräte sollten daher auf jeden Fall über eine verschlüsselte Festplatte verfügen. Auch Antiviren-Software und Firewall sollten auf dem aktuellen Stand sein. Alle notwendigen Verbindungen, wie der VPN-Zugang, können über eine zentrale Steuerung optimal konfiguriert werden.“

Gschaider warnt:

„Ein anderer Punkt, der natürlich nicht außer Acht gelassen werden darf, ist der Datenschutz. Werden Personendaten auch auf dem privaten Heim-PC verarbeitet und gespeichert, kann das enorme Probleme mit sich bringen.“

weiter zu: 2. Nachhaltige Hardware für Mitarbeiter bereitstellen

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