Unternehmensweite IP-Verwaltung statt Insellösungen

Lesen Sie hier, warum einheitliche ERP-Systeme auch im IP-Bereich wichtig sind und wofür sie dort angewendet werden können.

Unternehmensweite IP-Verwaltung statt Insellösungen

Patente und andere immaterielle Werte können bis zu 40 Prozent des Unternehmenswertes ausmachen. Das effiziente Management von geistigem Eigentum (Intellectual Property, IP) wird von Unternehmen jedoch noch häufig unterschätzt. Für den Geschäftserfolg braucht es nach einer Innovation aber auch die richtige Strategie bei der Anmeldung und Verlängerung von Patenten oder anderen Schutzrechten. IP-Abteilungen in innovativen Unternehmen müssen jedes Jahr hunderte Marken- und Patentverfahren überwachen – hier wird es schwer, den Überblick zu behalten. Moderne Patentmanagementsysteme können die strategische Umsetzung datengestützt zum Glück erheblich erleichtern.

Zusammenarbeit der Abteilungen wird erleichtert

Einheitliche Patentmanagementsysteme erleichtern zunächst die Zusammenarbeit und Kommunikation im Unternehmen. Der unternehmensweite Zugang zu wichtigen Daten aus der Patentabteilung ist hier ein erster Schritt: Die konsequente Einbindung von Forschung und Entwicklung ist für eine ganzheitliche IP-Strategie genauso wichtig wie die Berücksichtigung von Produkt- und Markenmanagern, Geschäftsbereichsleitern und nicht zuletzt der Führungsebene. Eine Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Unternehmensbereichen, die sich an gemeinsamen strategischen Vorgaben orientiert, ist gerade dann wichtig, wenn sich die IP-Abteilung von einem Kostenfaktor in ein gewinnbringendes Geschäft verwandeln soll.
Neue Patentideen, laufende Anmeldungen, bestehende Patente, Verlängerungen und die hierfür veranschlagten Kosten können leicht in einer zentralen Plattform zusammengetragen werden. Ein einheitliches System macht die Mitwirkung aller betroffenen Bereiche dadurch deutlich schneller, einfacher und effizienter.

Überblick statt Nischendenken

Für die Verwaltung von Unternehmensdaten im IP-Bereich reicht eine einfache Tabellenkalkulationssoftware daher nicht aus. Tabellenkalkulationen sind zwar für die Überwachung der Finanzen eines Unternehmens geeignet, für die Verwaltung eines großen Patentportfolios und seine übersichtliche Auswertung erweisen sie sich aber als ineffizient. Es ist schwierig, Tabellenkalkulationen in andere Docketing-Tools zu integrieren. Die Fortschritte der Prozesse können nur begrenzt sichtbar gemacht werden und statische Tabellenkalkulationen müssen regelmäßig manuell aktualisiert werden. Die Fülle an Daten und Fristen, die IP-Verantwortliche im Auge behalten müssen, macht die Abwicklung eines modernen IP-Managements nur mithilfe von Tabellenkalkulationen in größeren Unternehmen daher so gut wie unmöglich.

Unternehmen halten dennoch teilweise an veralteten Systemen fest, die sich zwischen Finanz- und Rechtsabteilung unterscheiden und oft nicht miteinander kompatibel sind. Unternehmensweite Lösungen wie die Software AQX von Anaqua bieten dagegen übersichtliche und verwertbare Benutzeroberflächen, die von allen am Prozess Beteiligten genutzt werden können. Ob Patentanwälte, IP-Verantwortliche, Erfinder aus der Entwicklungsabteilung oder Finanzmanager: Sie können alle auf die erforderlichen Informationen bequem zugreifen und sie schnell auswerten.

Ein zentraler Überblick über die IP-Aktivitäten steht bei AQX im Vordergrund: Die wichtigsten Kennzahlen lassen sich auf einen Blick erkennen. Mit den enthaltenen Tools lassen sich im Handumdrehen Grafiken und Statistiken erstellen, die den Erfolg und die Kosten der IP-Aktivitäten im Unternehmen darstellen.

Optimierte IP-Verwaltung spart Zeit und Kosten

Die Verwaltung von geistigem Eigentum ist im Jahr 2019 nicht mehr lediglich von rein rechtlichen Vorgängen wie der Wahrung von Verlängerungsfristen oder der Bearbeitung von IP-Streitigkeiten geprägt, sondern wird zu einem immer wichtigeren Gewinnbringer: Entwicklungsabteilungen können anhand richtig aufbereiteter IP-Informationen beispielsweise sehr schnell feststellen, in welchen Bereichen sich Entwicklungsarbeit tatsächlich lohnt, und wo bereits durch bestehende Patente weitere Innovationen schwer zu positionieren sind.

Leiter von Geschäftsbereichen und die Führungsebene können das bestehende IP-Portfolio mit den Produktlinien und Businessplänen vergleichen und der IP-Abteilung wichtige Hinweise darüber geben, welche IP-Strategie optimal zum gegenwärtigen Geschäftsmodell des Unternehmens passt. IP-Abteilungen können darüber hinaus wertvolle Informationen zu den bestehenden Unterhaltskosten des IP-Portfolios geben und Vorschläge für künftige Investitionen in geistiges Eigentum erarbeiten.

Auf diese Weise lassen sich optimierte Entscheidungen zur Verlängerung oder Aufgabe von Marken, Lizenzen und Patenten treffen, die ihren Teil zum Unternehmensergebnis beitragen.