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Trends 2026: Wie Unternehmenssoftware und Organisationen in die nächste KI-Phase kommen

Die Experimentierphase ist vorbei. Nach zwei Jahren voller Pilotprojekte, Proof-of-Concepts und vorsichtiger Gehversuche wird 2026 zum Jahr der Entscheidung: Künstliche Intelligenz wandert aus isolierten Tools in die Kernarchitektur von Unternehmen – in ERP, CRM, HR-Systeme und Automatisierungslandschaften. Für Entscheider zählt dabei nicht mehr die Frage, ob KI zum Einsatz kommt, sondern wie belastbar sie in Prozesse, Systeme und Governance eingebettet wird. Vier Entwicklungen werden dieses Jahr prägen.

Dialog statt Klickpfade

Formulare ausfüllen, durch Menüs navigieren, Dashboards interpretieren – so wurde Unternehmenssoftware jahrzehntelang bedient. Das ändert sich gerade grundlegend. 2026 etabliert sich über den klassischen Oberflächen eine dialogische Zugriffsschicht: Mitarbeitende und Kunden stellen Fragen in natürlicher Sprache und erwarten direkte Antworten. Marcus Veigel (cynapsis interactive) beobachtet einen fundamentalen Experience Shift: „Menschen suchen nicht mehr – sie erwarten zusammengefasste Antworten.“ Was bei Google und ChatGPT zur Gewohnheit geworden ist, überträgt sich jetzt auf Unternehmensanwendungen.

Das klingt nach Komfortgewinn, stellt Organisationen aber vor handfeste Aufgaben. Wissen muss nicht nur vorhanden, sondern strukturiert und abrufbar sein. Was im ERP geschützt ist, darf im KI-Dialog nicht plötzlich sichtbar werden – Berechtigungskonzepte müssen also für beide Welten gelten. Und jede Antwort braucht eine Spur: Protokollierung wird zum Muss, nicht nur in regulierten Branchen. Der Conversational Layer ist kein nettes Feature, sondern verändert die Anforderungen an Datenarchitektur und Governance grundlegend.

Menschen als letzte Instanz

Je müheloser KI Texte, Analysen und Empfehlungen produziert, desto drängender wird eine unbequeme Frage: Wer prüft das eigentlich? Bernd Korz (alugha) formuliert es zugespitzt: „KI liefert Tempo, aber Relevanz entsteht dort, wo Menschen filtern, korrigieren und freigeben.“ Die Beobachtung dahinter: Rein maschinell erzeugte Inhalte klingen zunehmend gleich. Feeds wirken homogen, Texte austauschbar. Differenzierung entsteht durch menschliche Kuration.

Für Unternehmen bedeutet das einen Umbau von Workflows. Aus Erstellern werden Kuratoren. Neue Rollen wie AI-Editor oder Content Curator entstehen – nicht als Luxus, sondern als Notwendigkeit. Prozesse brauchen klare Quality Gates: Stimmen die Fakten? Passt die Tonalität? Ist das fachlich plausibel? In Dokumenten- und Qualitätsmanagementsystemen werden KI-Ergebnisse künftig versioniert und freigegeben wie andere geschäftskritische Inhalte. Der neue Standard lautet: KI entwirft, Menschen entscheiden.

Ohne saubere Daten keine Automatisierung

Hier liegt der blinde Fleck vieler KI-Initiativen: Agenten und Automatisierungsstrecken funktionieren nur so gut wie die Daten, auf denen sie arbeiten. Sebastian Klumpp (XPLN) sieht das Problem besonders in Commerce- und Warenwirtschaftsprozessen: „Marken kaufen Sichtbarkeit, verlieren aber Conversion, weil Produkte nicht verfügbar sind oder Content lückenhaft bleibt.“ Lückenhafte Stammdaten, inkonsistente Verfügbarkeiten, widersprüchliche Produktinformationen – all das bremst Automatisierung sofort aus.

2026 rückt Datenqualität deshalb vom Randthema zur strategischen Disziplin auf. Verantwortlichkeiten für Golden Records – also eindeutige, qualitätsgesicherte Stammdatensätze – werden klar zugewiesen. Datenpflege ist keine Nebenaufgabe mehr, sondern Teil der Wertschöpfung. Technisch wachsen PIM-, Warenwirtschafts- und ERP-Systeme enger mit Monitoring-Tools zusammen. Statt quartalsweiser Stichproben setzt sich Echtzeit-Überwachung durch: Systeme erkennen Abweichungen automatisch und stoßen Korrekturen an. Wer das ignoriert, investiert in Automatisierung, die nie ihr Potenzial entfaltet.

Schluss mit Silodenken

Marketing optimiert Leads, Vertrieb jagt Abschlüsse, Service misst Tickets – und am Ende wundert sich jeder, warum das Wachstum ausbleibt. Diese Fragmentierung wird 2026 zum echten Wettbewerbsnachteil. Daniel Palm (SUNZINET) bringt es auf den Punkt: „Marketing muss nachweislich Nachfrage schaffen und Abschlüsse stützen – gemessen an Umsatz, Pipeline-Qualität und Gewinn. Das gelingt nur, wenn Marketing und Vertrieb gemeinsam steuern.“

Die Logik von Revenue Operations steht stellvertretend für einen breiteren Shift: Unternehmen lösen sich von isolierten Bereichszielen und messen Erfolg entlang kompletter Wertströme. Statt Lead-Volumen zählt Pipeline-Velocity, statt Kampagnen-ROI der Customer Lifetime Value. Technisch erfordert das eine echte Integration von CRM, ERP, E-Commerce und BI – mit durchgängigen Datenflüssen und einheitlichen Definitionen. Mindestens ebenso wichtig: ein Change-Management, das Zusammenarbeit belohnt statt Bereichsegoismen. Studien beziffern die Kosten von Silodenken auf durchschnittlich zehn Prozent des Umsatzes. Das ist zu viel, um es zu ignorieren.

Drei Fragen für 2026

Wer die kommenden Monate strategisch angehen will, kann sich an drei Leitfragen orientieren: Sind Ihre Daten und Wissensbestände so strukturiert, dass dialogische Systeme sicher darauf zugreifen können? Haben Sie verbindliche Human-Review-Prozesse für KI-Outputs definiert? Und ist Ihre Datenqualität stabil genug, um Automatisierung wirklich zu skalieren?

Unternehmen, die diese Fragen ehrlich beantworten, werden KI 2026 nicht nur schneller nutzen – sondern verlässlicher und nachhaltiger.

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So kann Sie Unternehmenssoftware erfolgreicher machen:

Was ist Unternehmenssoftware?

Unternehmenssoftware ist eine Sammlung von Anwendungen und Tools, die speziell entwickelt wurden, um Geschäftsprozesse effizienter zu gestalten. Sie deckt eine Vielzahl von Funktionen ab, darunter Buchhaltung, Personalwesen, Kundenbeziehungsmanagement (CRM), Lieferkettenmanagement und Enterprise Resource Planning (ERP). Diese Softwarelösungen unterstützen Unternehmen dabei, ihre Abläufe zu automatisieren, Daten effizient zu verwalten und die Zusammenarbeit zwischen Abteilungen zu verbessern. Durch den Einsatz von Unternehmenssoftware können Unternehmen fundierte Entscheidungen treffen, indem sie Echtzeitdaten und Analysen nutzen. Darüber hinaus ermöglicht sie die Skalierung von Geschäftsaktivitäten, die Reduzierung von Kosten und die Verbesserung der Kundenzufriedenheit, was letztendlich zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit beiträgt.

Wie kann Unternehmenssoftware ein Unternehmen digital erfolgreicher machen?

Unternehmenssoftware kann Unternehmen digital erfolgreicher machen, indem sie Geschäftsprozesse automatisiert und optimiert, wodurch Effizienz und Produktivität steigen. Sie ermöglicht die Integration verschiedener Abteilungen und fördert eine nahtlose Zusammenarbeit, indem sie Echtzeitdaten bereitstellt. Durch präzise Datenanalysen können Unternehmen fundierte Entscheidungen treffen und Markttrends schneller erkennen. Unternehmenssoftware verbessert zudem die Kundenbeziehungen durch effektives Kundenbeziehungsmanagement (CRM), was zu gesteigerter Kundenzufriedenheit und -bindung führt. Die Automatisierung von Routineaufgaben reduziert menschliche Fehler und spart Zeit und Ressourcen. Darüber hinaus unterstützt sie Unternehmen dabei, flexibel auf Veränderungen zu reagieren und ihre digitale Transformation voranzutreiben, um im Wettbewerbsumfeld erfolgreich zu bleiben.

Wichtige Schlagworte im Kontext von Unternehmenssoftware:

Digitalisierung

Der Prozess, bei dem analoge Geschäftsprozesse in gute und sinvolle digitale umgewandelt werden, um Effizienz und Produktivität zu steigern.

Integration

Die Verbindung verschiedener Softwarelösungen und Systeme, um einen reibungslosen Informationsfluss und eine einheitliche Datenbasis im Unternehmen zu gewährleisten.

Automatisierung

Der Einsatz von Software zur Durchführung wiederkehrender Aufgaben ohne menschliches Eingreifen, um Fehler zu reduzieren und Ressourcen zu sparen.

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So kann Sie künstliche Intelligenz erfolgreicher machen:

Was ist künstliche Intelligenz?

Im Kontext von Unternehmenssoftware bezieht sich künstliche Intelligenz (KI) auf Technologien, die Geschäftsprozesse automatisieren und optimieren, indem sie menschenähnliche Intelligenz auf spezifische Aufgaben anwenden. KI-gestützte Software kann große Datenmengen analysieren, Muster erkennen und Vorhersagen treffen, um fundierte Entscheidungen zu ermöglichen. Anwendungen umfassen Chatbots für den Kundenservice, die Automatisierung von Routineaufgaben, personalisierte Marketingstrategien und vorausschauende Wartung. KI verbessert die Effizienz und Genauigkeit, reduziert Kosten und steigert die Produktivität. Durch die Integration von KI in Unternehmenssoftware können Unternehmen Wettbewerbsvorteile erlangen, da sie schneller und agiler auf Marktveränderungen reagieren können, während sie gleichzeitig die Kundenerfahrung verbessern.

Wie kann künstliche Intelligenz ein Unternehmen digital erfolgreicher machen?

Künstliche Intelligenz (KI) kann ein Unternehmen digital erfolgreicher machen, indem sie Prozesse automatisiert, Entscheidungsfindung verbessert und Effizienz steigert. KI-gestützte Analysen bieten tiefe Einblicke in Daten, ermöglichen präzisere Vorhersagen und helfen, Geschäftsstrategien zu optimieren. Durch Automatisierung können Routineaufgaben effizienter erledigt werden, was Kosten senkt und menschliche Ressourcen für strategische Aufgaben freisetzt. KI verbessert auch die Kundenerfahrung durch personalisierte Empfehlungen und schnelle Reaktionen auf Anfragen. In der Produktion optimiert KI die Lieferkette und verringert Ausfallzeiten durch vorausschauende Wartung. Insgesamt fördert KI Innovation, Agilität und Wettbewerbsfähigkeit, indem sie Unternehmen befähigt, schneller und intelligenter auf Marktveränderungen zu reagieren.

Wichtige Schlagworte im Kontext von künstliche Intelligenz:

Automatisierung

Der Einsatz von KI, um wiederkehrende Aufgaben in Unternehmensprozessen zu automatisieren, wodurch Effizienz gesteigert und menschliche Ressourcen für strategische Aufgaben freigesetzt werden.

Predictive Analytics

Die Verwendung von KI-Techniken, um aus Daten Vorhersagen über zukünftige Ereignisse oder Trends zu treffen, die Unternehmen helfen, bessere Geschäftsentscheidungen zu treffen.

Chatbots

KI-gesteuerte Programme, die in Unternehmenssoftware integriert sind, um Kundenanfragen automatisiert zu beantworten, den Kundenservice zu verbessern und die Benutzererfahrung zu optimieren.

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Automatisierung

Automatisieurng bezieht sich auf die Nutzung von Technologie, um repetitive und manuelle Aufgaben zu minimieren oder vollständig zu eliminieren. Dies geschieht durch den Einsatz von Software-Tools und Systemen, die Arbeitsabläufe effizienter gestalten und menschliche Eingriffe reduzieren. Automatisierung in Unternehmenssoftware umfasst Bereiche wie Buchhaltung, Kundenservice, Datenverarbeitung und Bestandsmanagement. Sie verbessert die Genauigkeit, Geschwindigkeit und Konsistenz von Prozessen, während sie die Kosten senkt und die Produktivität steigert. Automatisierung ermöglicht es Mitarbeitern, sich auf strategische und kreative Aufgaben zu konzentrieren. Sie unterstützt die digitale Transformation und hilft Unternehmen, wettbewerbsfähig zu bleiben, indem sie schnell auf Marktveränderungen reagieren können.

 
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