Was macht einen guten Datenschutzbeauftragen aus? 5 Tipps für die Recherche plus gängige Mythen

Ist die IT-Infrastruktur technisch sicher und rechtssicher aufgebaut, haben Unternehmer bereits vieles im Sinne der DSGVO-Vorgaben erfüllt. Unter Umständen ist das Benennen eines Datenschutzbeauftragten nötig. Doch woran können Unternehmer festmachen, ob ihr Gegenüber ein qualifizierter und vertrauenswürdiger externer Datenschutzbeauftragter ist?

Was macht einen guten Datenschutzbeauftragen aus? 5 Tipps für die Recherche plus gängige Mythen

Die m2solutions EDV-Service GmbH wird häufig von ihren Kunden diesbezüglich um Rat gebeten. Die interne Datenschutzkoordinatorin Kirstin Vedder hat deshalb mit einigen Mythen aufgeräumt und 5 Tipps für die erfolgreiche Suche zusammengestellt.

Ein Datenschutzbeauftragter erledigt für mich alles rund um die DSGVO!

Das ist nicht korrekt so, denn ein Datenschutzbeauftragter unterrichtet und berät ein Unternehmen hinsichtlich zu ergreifender Maßnahmen für eine DSGVO-konforme Infrastruktur. Im zweiten Schritt überwacht er die Einhaltung des Gesetzes und prüft z. B. die Arbeitsabläufe, um den Datenschutz in einem Unternehmen zu gewährleisten. Umsetzen müssen die Unternehmen dies jedoch selbst.

Der Datenschutzbeauftragte schickt mir ein paar Listen und Formulare, und schon bin ich durch mit dem Thema Datenschutz.

Ganz so einfach ist es nicht, wenn ein externer Datenschutzbeauftragter bestellt wurde. Alle Datenschutzbeauftragten haben die Einhaltung des Gesetzes durch das jeweilige Unternehmen zu überwachen. Das umfasst einen weitaus genaueren Blick ins Unternehmen als nur das Zurverfügungstellen von Aufgaben-Listen und auszufüllenden Formularen. Nimmt der beauftragte Externe sein Mandat ernst, dann wird er proaktiv regelmäßig Präsenztermine im Unternehmen anbieten, um persönlich Einblick in die technische und organisatorische Infrastruktur zu erhalten. Dieses Mitdenken des Datenschutzbeauftragten ist ein gutes Zeichen, selbstverständlich ist dies mit entsprechenden Kosten verbunden.

Um Datenschutzbeauftragter zu werden, ist eine „offizielle Prüfung“ notwendig. Wer sich so nennt, der kann was!

Im Grunde kann sich jeder zum Datenschutzbeauftragten aus- und fortbilden lassen. Eine ordnungsgemäße Prüfung gibt es nicht, da es sich nicht um einen geschützten Beruf handelt. Das macht die Suche nach einem geeigneten Datenschutzbeauftragten nicht leichter.

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