Interview mit SD Worx zum Thema RPA – Robotic Process Automation

Matthias Weber im Gespräch mit Sigurd Seifert, Director Strategy & Marketing bei SD Worx, zum Thema RPA – Robotic Process Automation.

SD Worx bietet weltweit umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Payroll und HR sowie Beratung zu steuerlichen und rechtlichen Fragen. Gut 4.150 exzellent ausgebildete Mitarbeiter von SD Worx unterstützen mehr als 65.000 Kunden aller Größen und Branchen der privaten Wirtschaft und des öffentlichen Dienstes. Neben sämtlichen Services rund um Entgeltabrechnung und HR bietet SD Worx spezielle Schulungen sowie kompetente Beratung in allen personalwirtschaftlichen Feldern an, ebenso wie regelmäßige HR-Studien. Maßgeschneiderte Software-Lösungen für Personalabteilungen und On-site-Support runden das Angebot ab.

SD Worx führt jeden Monat 4,4 Millionen Entgeltabrechnungen für seine Kunden in verschiedenen Ländern durch. Das international aufgestellte Unternehmen hat eigene Niederlassungen in Belgien (HQ), Deutschland, Frankreich, Irland, Luxemburg, Mauritius, den Niederlanden, Österreich, Großbritannien und der Schweiz. Weiterhin ist SD Worx Mitbegründer der renommierten „Payroll Services Alliance“, welche monatlich insgesamt 32 Millionen Entgeltabrechnungen verantwortet.

Auf unsere 5 Fragen zum Thema Robotic Process Automation gibt uns Sigurd Seifert, Director Strategy & Marketing bei SD Worx, Antworten.

5 Fragen an SD Worx zum Thema Robotic Process Automation

Frage 1: Welche Chancen und Nutzen sehen Sie in Robotic Process Automation?

Die Robotergesteuerte Prozessautomatisierung, englisch „Robotic Process Automation“ oder kurz „RPA“ genannt ist sozusagen die technologische Folgestufe der klassischen Prozessautomatisierung. Im Prinzip erlernen Roboter ein Stück weit menschliches Handeln und können beispielsweise eine menschliche Interaktion mit Benutzerschnittstellen von Softwaresystemen nachahmen. Diese Simulation menschlicher Eingaben über übliche Benutzeroberflächen macht die im Rahmen der klassischen Prozessautomatisierung notwendigen Schnittstellen überflüssig. Genau hier liegt die eigentliche Revolution. Der mit Künstlicher Intelligenz ausgestattete Roboter kann nicht nur Dateneingaben in ein System durchführen, sondern komplette Geschäftsprozesse eigenständig abbilden.

Ich prognostiziere dieser Technologie eine goldene Zukunft, sie wird aufgrund ihrer vielen Vorteile bald flächendeckender Standard sein und bietet viele Möglichkeiten. Ich bin zudem sicher, dass Entscheidungsprozesse in den Unternehmen wachsend durch Künstliche Intelligenz beeinflusst werden – und diese spielt bei RPA eine tragende Rolle. Die Produktivität und in der Folge die Effizienz in den Betrieben wird durch RPA maßgeblich gesteigert, eine solche Chance wird sich kein Entscheider entgehen lassen.

Allerdings lege ich schon Wert auf die Feststellung, dass RPA wohl menschliche Fähigkeiten nachzuahmen in der Lage ist, den Menschen selbst in seiner Komplexität und Einzigartigkeit aber nicht zu kopieren trachtet. Hier sollten wir die Kirche im Dorf bzw. den Roboter an seinem Platz lassen.

weiter zu Frage 2: Welche Möglichkeiten bietet Robotic Process Automation gegenüber klassischer Prozessautomatisierung?

Matthias Weber

Matthias Weber ist ERP-Experte mit langjähriger Berufserfahrung. Seit über 14 Jahren bin ich in der ERP-Branche tätig und betreue ERP-Projekt von Anfang an. Marketing, Vertrieb, Beratung & Consulting und Software-Entwicklung von kaufmännischer Software gehört zu meinem Tagesgeschäft - ich spreche aus Erfahrung. Sie erreichen mich unter matthias.weber[[at]]erp-hero.de oder können weitere Beiträge von mir auf Computerwoche.de lesen.