Fünf Tipps: Damit Compliance nicht zur Stolperfalle wird

Das Thema Compliance im Unternehmen ist sehr vielschichtig. Es reicht von der Einhaltung von Umwelt- und Arbeitsschutzvorschriften über den Datenschutz bis hin zu einer ordnungsgemäßen Dokumentenablage.

Fünf Tipps: Damit Compliance nicht zur Stolperfalle wird

Compliance – egal, auf welche Bereiche sie sich bezieht – ein absolutes Muss. Auch im Mittelstand. Zudem muss oftmals nachgewiesen werden, dass die notwendigen Prozesse zur Einhaltung der Vorgaben definiert und eingeführt wurden. So fordern etwa Großunternehmen entsprechende Belege von ihren Zulieferern.

Daher bauen viele Unternehmen ein Compliance Management System (CMS) als organisatorischen Rahmen auf und lassen es überprüfen. Verschiedene Organisationen – wie etwa der TÜV Rheinland – bieten entsprechende Zertifizierungen an.

Darüber hinaus kann die Einführung von technischen Hilfsmitteln, die Compliance-Prozesse unterstützen und beschleunigen, einen Wettbewerbsvorteil darstellen. Ein ERP-System kann dabei die Einhaltung von Compliance-Vorschriften unterstützen. Ein Beispiel ist die Sanktionslistenprüfung: Der Abgleich von Geschäftspartnern mit Sanktionslisten kann manuell erfolgen. Das bedeutet hohen Aufwand. Eine Anbindung einer entsprechenden Lösung an das ERP-System ermöglicht dagegen eine automatische Sanktionslistenprüfung, ganz ohne manuellen Aufwand und in deutlich kürzerer Zeit.

Der ERP-Komplettlösungsanbieter proALPHA hat fünf typische Compliance-Stolperfallen zusammengestellt. Und gibt Tipps, wie mittelständische Unternehmen nicht darüber stürzen.

Stolperfalle 1: Compliance beinhaltet viele Themen, ein einzelner Verstoß fällt nicht weiter auf

Das stimmt so nicht, denn Compliance beinhaltet gesetzliche Regelungen und diese sind immer einzuhalten. Und die Wahrscheinlichkeit für die Aufdeckung eines Verstoßes steigt: Denn teilweise sind die Behörden inzwischen zur aktiven Suche nach Verstößen verpflichtet. Zudem haben sie immer mehr technische Möglichkeiten für die Überprüfung. Einige spektakuläre Fälle in letzter Zeit mit Strafen in Milliarden-Euro-Höhe sind hier eine Warnung. So war etwa für die LKW-Hersteller Daimler, MAN, Iveco, DAF und Volvo/Renault die Rekordsumme von 2,93 Milliarden Euro fällig, weil sie 14 Jahre lang illegale Preisabsprachen getroffen hatten. Dazu kommt der Vertrauensverlust bei den Kunden.

weiter zu: Stolperfalle 2: Compliance Management ist zu aufwändig, es behindert die reibungslosen Abläufe im Unternehmen

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