Consol stellt Techniken für die iterative Evolution von Softwarearchitekturen auf den Prüfstand

Die Modernisierung von Altsoftware stellt viele Unternehmen vor große Probleme. Die Entwicklung und Implementierung einer komplett neuen Software ist oft nicht der beste Weg. Als Alternative stehen Techniken zur iterativen und inkrementellen Evolution vorhandener Softwarearchitekturen zur Verfügung. Der IT-Dienstleister Consol stellt gängige Verfahren mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen vor.

Consol stellt Techniken für die iterative Evolution von Softwarearchitekturen auf den Prüfstand

In den meisten Unternehmen findet sich in der Systemlandschaft eine Vielzahl von Altsoftware. Sie durch neue Software im Rahmen eines Big-Bang-Szenarios zu ersetzen, ist oft nicht einfach beziehungsweise immer mit erheblichen Risiken verbunden. Um diese Systeme dennoch zu modernisieren und für künftige Anforderungen fit zu machen, empfiehlt sich deshalb in den meisten Fällen ein schrittweises Vorgehen – eine iterative und inkrementelle Evolution der vorhandenen Softwarearchitektur. Dafür gibt es mehrere Verfahren, Consol stellt die fünf Techniken Modularisierung, Extraktion, Abstraktion, Abschnüren sowie Klonen und Löschen auf den Prüfstand.

1. Evolution durch Modularisierung

Bei der Modularisierung werden zunächst Code-Bestandteile der Altsoftware identifiziert, die zu einer gemeinsamen Domäne gehören. Dann werden diese Code-Bestandteile etwa durch Refactoring und Anwendung von Clean-Code-Prinzipien modularisiert. Und zum Schluss wird ein Interface für diese Domäne eingeführt.

Die Identifikation von Domänen und die Modularisierung sind Voraussetzungen, um die Altsoftware zerteilen und gezielt modernisieren zu können. Der Nachteil bei dieser Vorgehensweise ist, dass die einzelnen Domänen oft eng mit anderen Bestandteilen der Architektur verknüpft sind. Um erfolgreich zu modularisieren, ist deshalb ein gutes Verständnis der Domäne sowie des Codes der Altsoftware erforderlich.

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