ERP-Interview mit BWS-IT Security: ERP security

Noèl Funke hat der ERP-News-Redaktion unter Leitung von Matthias Weber ein Interview zum Thema ERP security gegeben. Das Interview liefert spannende Einblicke in die Sicherheit von ERP-Systemen. Das Interview zeigt, fehlende ERP-Sicherheit kann auch enorme finanziellen Schäden nach sich ziehen. Oft sitzt der Angreifer gar nicht außerhalb des Unternehmens.

BWS-IT Security ist auf professionelles Informationssicherheits-, Risiko- und Compliance-Management spezialisiert und berät Unternehmen u.a. hinsichtlich der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Fortbildungen für Datenschutzbeauftragte, IT-Verantwortliche und interne Revisoren an. Zum 80-köpfigen Team, das sich über drei Standorte in Deutschland verteilt, gehören zertifizierte Sicherheits- und Datenschutzexperten, Softwarespezialisten, Trainer und Analysten.

Auf unsere 5 Fragen zum Thema ERP security gibt uns Noèl Funke, Bereichsleiter/CISO der Sparte BWS IT-Security Consulting, Antworten.

5 Fragen an BWS-IT Security zum Thema ERP security

Frage 1: Welche Schäden können Hacker in ERP-Systemen anrichten?

Zu den direkten Schäden gehören natürlich Datendiebstahl und -korruption.

Dazu kommen die sekundären Schäden, die den Unternehmenserfolg massiv gefährden: Werden personenbezogene Daten zu Bank- oder Kreditkartenkonten gehackt, erleidet das betroffene Unternehmen einen immensen Reputationsschaden. Gehen geheime Daten aus der Entwicklung verloren, sind Produktnachahmungen vorprogrammiert. Außerdem sind Fertigungsausfälle möglich, wenn interne Systeme durch fremden Eingriff lahmliegen.

Was vielen Unternehmen immer noch nicht bewusst ist: Der indirekte finanzielle Schaden durch einen Hackerangriff verschärft sich noch ab Mai 2018: Dann tritt die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft, die extrem hohe Bußgelder für Datenschutzverletzungen bei personenbezogenen Daten vorsieht. Derzeit gibt es für Datenschutzverletzungen im Einzelfall schon Strafen bis zu 300.000 Euro. Ab 2018, mit der neuen DSGVO,  erhöhen sich diese deutlich auf bis zu 20 Millionen oder 4 % vom Jahresumsatz. Außerdem sind mehr Details mit Strafen bewährt als bisher.

Im Endeffekt stehen also nicht nur die technischen Schäden am ERP-System im Fokus, sondern auch die sich daraus ergebenen wirtschaftlichen Nachteile für das Unternehmen.

Weiter zu Frage 2: Welche Angriffspunkte bietet eine ERP-Software überhaupt aus Ihrer Sicht?

Matthias Weber

Matthias Weber ist ERP-Experte mit langjähriger Berufserfahrung. Seit über 14 Jahren bin ich in der ERP-Branche tätig und betreue ERP-Projekt von Anfang an. Marketing, Vertrieb, Beratung & Consulting und Software-Entwicklung von kaufmännischer Software gehört zu meinem Tagesgeschäft - ich spreche aus Erfahrung. Sie erreichen mich unter matthias.weber[[at]]erp-hero.de oder können weitere Beiträge von mir auf Computerwoche.de lesen.

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