Wie Online-Händler Retouren vermeiden können

Kunden im Online-Geschäft wünschen schnellen Versand und sind nicht bereit dafür mehr Geld zu zahlen. Das stellt viele kleine und mittelständische Anbieter vor große Herausforderungen. So hat die Kostenoptimierung im Versandprozess oberstes Gebot, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Die schnellen Prozesse führen teilweise zu Fehlern – das Schlagwort der Branche heißt: Retoure.

Wie Online-Händler Retouren vermeiden können

Retouren sind zeitaufwendig und teuer. Ware muss ausgepackt, auf Vollständigkeit geprüft und bei technischen Teilen ggf. getestet werden. Dann kann die Ware wieder eingelagert werden. Folgend müssen zudem Aufträge storniert, gezahlte Beiträge zurückerstattet und jeder Schritt dokumentiert werden.

Online-Händler sind gezwungen sich täglich mit dem Thema Retouren zu beschäftigen. Auf Fachkongressen vergleichen sich Anbieter mit der Quote, während manche bei 40-45% arbeiten sind geringe zweistellige oder einstellige (!) Werte schon absolute Spitze.

Viele der Retouren-Fälle werden schon heute effektiv von Shop-Betreibern behandelt. So wird die Artikelbeschreibung umfangreicher, Bildmaterial besser, bereits gestellte Fragen eingebunden und ein Kontaktchat oder eine Hotline angeboten.

Doch trotzdem kommt es oft zu Retouren, die auf falsche Sendungen zurückzuführen sind. Viele Unternehmen setzen bei der Kommissionierung auf Laufwegoptimierung und lassen mehrere Aufträge parallel kommissionieren, das ist mit intelligenter Mobilsoftware kein Problem, die Auftragspositionen sind vorsortiert und die Kommissionierer picken die Artikel aus dem Regal und legen alles auf den Kommissionierwagen. Intelligente Mobilgeräte wie Smartphones oder mobile Geräte mit integriertem Barcode und Datamatrixscanner können bereits hier Fehler vermeiden! So wird der Artikel eingescannt und geprüft. Ist die bestellte Position, hinter der eine Artikelnummer liegt gleich mit dem eingescannten wird die Position grün markiert, bei einem Fehler bekommt der Mitarbeiter eine Fehlermeldung angezeigt.

Also lassen sich bereits bei der Kommissionierung gefährliche Fehler vermeiden. Nun werden alle Auftragspositionen für mehrere Aufträge in eine Box gepackt und zum Packtisch befördert. Dort werden die unterschiedlichen Aufträge nun auf Pakete und Paletten verpackt.

Dank COSYS-Software können auch hier Fehlerquellen ausgeschlossen werden, so wird die Lieferscheinnummer erfasst und zum Auftrag direkt in den Karton kommissioniert. Um weitere Sicherheiten einzubauen kann der Karton mit einem Label eindeutig identifiziert werden, so lässt sich die Lieferscheinnummer als Barcode auf dem Karton anbringen. Nach Abschluss der Sendung können weitere Aufträge gepackt werden.

Sind alle Sendungen abgeschlossen kann zum Auftrag die Sendungsnummer des Paketdienstleisters ebenfalls erfasst und abgeglichen werden, um auch hier Fehler zu vermeiden. Diese Versandkontrolle beim letzten Arbeitsschritt am Packtisch verhindert weitere Retouren, denn wird ein Etikett auf das falsche Paket geklebt so sind mindestens zwei Sendungen fehlerhaft.

Insgesamt lassen sich je nach täglichem Auftrags und Paketvolumen unterschiedlich viele Plausibilitätsprüfungen einbauen. Im webbasierten Frontend COSYS WebDesk lässt sich der aktuelle Status einer jeden Kommissionierung zurückverfolgen. Fehlerhafte Sendungen werden im Dashboard visualisiert und Aufträge können so korrigiert werden, um Retouren zu vermeiden.

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