Studie: 70 Prozent der Unternehmen in Deutschland werden 2018 auf Machine Learning und Künstliche Intelligenz setzen

Eine von Sophos unterstützte aktuelle IDC-Befragung bestätigt Machine Learning und Künstlicher Intelligenz großes Potential: de-facto gehören ML und KI bereits zum Standard bei IT-Sicherheit. Um Störungen bei den Geschäftsprozessen zu reduzieren, setzen immer mehr Unternehmen auf diese Technologien.

Studie: 70 Prozent der Unternehmen in Deutschland werden 2018 auf Machine Learning und Künstliche Intelligenz setzen

Auch die jüngste Studie der IDC zum Thema Machine Learning, Künstliche Intelligenz und integrierte Sicherheitslösungen erfolgte wieder unter Mitwirkung von Sophos. Im letzten Quartal wurden 108 Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern zu diesen Themen befragt.

90 Prozent der Unternehmen bereits Opfer von Attacken

Die Bedrohungslage für die Sicherheit ihres Unternehmens ist der Mehrheit (86 Prozent) der Befragten bewusst. 90 Prozent gaben an, bereits IT-Sicherheitsvorfälle bei sich festgestellt zu haben. Als Ergebnis hat die Mehrheit (75 Prozent) daher in den letzten Jahren bereits in die Modernisierung der IT-Sicherheit investiert. Gut so, denn die Frequenz, die Aggressivität und die Szenarien der Angriffe strapazieren die Sicherheitslage in Deutschland.

ML und KI stärken die IT-Sicherheit

Machine Learning und Künstliche Intelligenz sind für 72 Prozent der Befragten wichtige Technologien, um die IT-Sicherheit zu verbessern. Ihr Nutzen: sie halten die Angriffsfläche so klein wie möglich – die Attacken auf Netzwerk, Anwendungen und Daten sind eine Kombination aus bekannten und unbekannten Angriffsvektoren. Und sie stärken Schutzmechanismen bereits im Vorfeld, da auf Basis von selbstlernenden Systemen auch das „Unbekannte“ schneller erkannt und abgewehrt werden kann.

Nur neun Prozent der Befragten lassen diese beiden Technologien bei ihrer IT-Sicherheit links liegen. Alle anderen Unternehmen planen ihren Einsatz (40 Prozent) beziehungsweise implementieren sie bereits teilweise (21 Prozent) oder umfassend (19 Prozent) in ihre Sicherheit.

Bis 2020 fließen 30 Prozent der Ausgaben an Integrationslösungen

42 Prozent der Unternehmen sehen eine umfassende Standardisierung ihrer IT-Security-Umgebung als Stärkung ihrer Sicherheits-Architektur. Das hat drei wesentliche Vorteile:

  1. Das Aufbrechen von Security-Silos wird vereinfacht
  2. Detection-Zyklen werden verkürzt und die Reaktionsfähigkeit schneller
  3. Geringere Kosten durch effizientere Schnittstellen

Anbieter mit einem integrierten Plattform-Ansatz werden immer beliebter: bis 2020 werden 30 Prozent der Ausgaben für die IT-Sicherheit hierhin fließen. Denn eine zerstückelte Sicherheits-Landschaft erschwert oft den Schutz der IT und der Geschäftsprozesse. Deshalb ist die Synchronisation unterschiedlicher Lösungen eines Anbieters auf Basis eines intelligenten Layers für 65 Prozent der Befragten interessant. Bislang ist diese nur bei 32 Prozent im Einsatz.

Michael Veit, Security Evangelist bei Sophos sagt:

„Die Unternehmen haben erkannt, dass die Zukunft ihrer IT-Sicherheit in einem proaktiven Sicherheits-Ansatz liegt. Um die Vorhersehbarkeit von Angriffen, ob Exploits, Ransomware oder Identitätsdiebstahl schneller und präziser zu machen, setzen wir etwa bei unserer neuesten Version von Intercept X deshalb auf die neuronalen Netze von Advanced Deep Learning. Damit Unternehmen es gut in ihre bestehenden IT-Konzepte integrieren können, gibt es bereits Modelle mit weniger als 20 MB. Denn eines ist klar: auch wenn ein integriertes Sicherheitskonzept aus einer Hand den größtmöglichen Schutz für die IT bietet, kann und möchte nicht jedes Unternehmen hierin umfassend investieren. So aber lässt sich die neuronale Technologie für alle nutzen. Wer sich für synchronisierten Schutz entscheidet, kombiniert Intercept X mit der Sophos Firewall.“

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