Artikel: Jede dritte Rechnung digital: Welchen Anteil haben Deutschlands Top-700 Unternehmen?

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Wie digital senden Deutschlands Top-Unternehmen ihre Rechnungen?

Inwieweit der starke Anteil elektronischer Rechnungen am gesamten Rechnungsvolumen auf große Unternehmen zurückzuführen ist, haben Fraunhofer und Comarch untersucht. Für die Studie „Papierloses Büro und E-Invoicing in Deutschlands Top-700-Unternehmen: Status Quo, Pain Points und Erfolgsfaktoren“ hat Comarch zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation eine Marktstudie 200 der 700 größten Unternehmen in Deutschland befragt, die Ergebnisse analysiert und den Report Mitte 2018 veröffentlicht.

Zwei Drittel der befragten Unternehmen haben E-Invoicing im Einsatz, bei Unternehmen mit über 10.000 Geschäftspartnern steigt der Wert auf fast 69% an. Wird dies über die Branchensegmente verteilt betrachtet, so sind die meisten Unternehmen dem Branchensegment Industrie, gefolgt von Handel, zuzuordnen. Bei der Betrachtung von Unternehmen mit mehr als 10.000 Geschäftspartnern stellen diese beiden Branchensegmente fast 50% der Unternehmen mit E-Invoicing.

Bei einem knappen Drittel der deutschen Top-Unternehmen erfolgt die Rechnungsbearbeitung auch auf dem Medium Papier. Bei weiteren 33% der Unternehmen werden auch E-Mail bzw. PDF per E-Mail genutzt. Die Nutzung weitergehender Kanäle, wie EDI, Portal, ZUGFeRD ist bei einer knappen Mehrheit von 35% der Unternehmen gängig.

Die Befragung richtete sich an Mitarbeiter von Unternehmen und Organisationen im deutschsprachigen Raum. Es wurden Buchhaltungsleiter, kaufm. Direktoren, Rechnungswesensleiter oder CFO (Chief Financial Officers) befragt. 15 Prozent der teilnehmenden Unternehmen und Organisationen hatten mehr als 25.000 Mitarbeiter, 20 Prozent eine Mitarbeiterzahl zwischen 10.001 und 25.000. 57 Prozent hatten schließlich bis zu 10.000 Mitarbeiter, 8 Prozent bis zu 1.000 Mitarbeiter.

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