Interview mit Namics zum Thema B2B E-Commerce

Matthias Weber im Gespräch mit Alexander Henss, Senior Principal Consultant und E-Commerce-Experte bei Namics zum Thema B2B E-Commerce.

Namics gehört zu den führenden Fullservice-Digitalagenturen für E-Commerce, Websites & Portals, Digitale Kommunikation, Mobile Business Apps, Digital Workplace, Customer Relationship Management, Marketing Operations und Application Lifecycle Services im deutschsprachigen Raum. Der E-Business-Spezialist bietet international tätigen Unternehmen strategische Beratung, kreative Konzeption und technische Umsetzung aus einer Hand.

Das inhabergeführte Unternehmen wurde 1995 gegründet. An den Standorten in St.Gallen, Zürich, Frankfurt, München, Hamburg und Belgrad betreuen rund 500 Mitarbeitende u.a. folgende Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen: ADAC, Boehringer Ingelheim, Daimler AG, DriveNow, Hoval, Kaufland, KUKA, Medela, Migros, Swica, Swiss Life, UBS, Viessmann und Victorinox.

Auf unsere 5 Fragen zum Thema „B2B E-Commerce“ gibt uns Alexander Henss, Senior Prinipal Consultant und E-Commerce Experte, Antworten.

5 Fragen an die Namics GmbH zum Thema B2B E-Commerce

Frage 1: Worin unterscheidet sich B2B-E-Commerce von B2C-E-Commerce?

Der Hauptunterschied liegt im Wesentlichen in den Prozessen und den Dienstleistungen, die als Service abgebildet sein müssen. B2B-Prozesse sind dabei in der Regel viel komplexer, da ganze Organisationen mit einer Vielzahl von Account- und User-Strukturen dahinterstehen. Beispielsweise finden wir immer häufiger Produkt-Konfiguratoren via CPQ (Configure, Price and Quote) oder die Abbildung eines gesamten Selfservice-Portals. Die Integration von ERP-, E-Commerce-, PIM– oder CRM-Systemen macht das Thema noch diffiziler. Kundenindividuelle Preise oder Staffelpreise in realtime darzustellen, stellt eine weitere große Herausforderung dar, die es so bei B2C nicht gibt.

Neben der Kaufabwicklung gibt es im B2B-Bereich eine Vielzahl weiterer komplexer Prozesse im Gegensatz zum B2C-Bereich: Zum Beispiel müssen der Angebots- und Freigabeprozess digital abgebildet werden. Dafür ist ein gutes Systemdesign elementar.

Zudem sucht der B2B-Kunde nicht nach den Produkten selbst, sondern geht über den Weg/die Webseite des Lieferanten seines Vertrauens. Dort sucht, findet und kauft er dann die gewollten Artikel. Das wirkt sich auf die Customer Journey aus, die oftmals auf einen Re-Order-Prozess ausgelegt ist.

In Bereichen wie User Experience (UX) oder Design nähern sich B2B und B2C aber an, da der Kunde die erlebten Erfahrungen im B2C-Kontext auch in B2B erwartet.

weiter zu: Frage 2: Welche Trends sehen Sie im B2B-E-Commerce?

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Matthias Weber

Matthias Weber ist ERP-Experte mit langjähriger Berufserfahrung. Seit über 14 Jahren bin ich in der ERP-Branche tätig und betreue ERP-Projekt von Anfang an. Marketing, Vertrieb, Beratung & Consulting und Software-Entwicklung von kaufmännischer Software gehört zu meinem Tagesgeschäft - ich spreche aus Erfahrung. Sie erreichen mich unter matthias.weber[[at]]erp-hero.de oder können weitere Beiträge von mir auf Computerwoche.de lesen.