Interview mit der Step Ahead AG, zum Thema branchenspezifische Unternehmenssoftware

Matthias Weber im Gespräch mit Robert Quotschalla, Bereichsleiter IT & Service Industry, der Step Ahead AG, zum Thema branchenspezifische Unternehmenssoftware.

Die Step Ahead AG berät mittelständische Unternehmen im deutschsprachigen Europa bei der Digitalisierung und Optimierung von Geschäftsprozessen. Der CRM- & ERP-Anbieter hat sich auf die Branchen IT, Handel, Service, Fertigung/Produktion sowie kommunale/s Abfallwirtschaft und Abfallmanagement im deutschsprachigen Europa spezialisiert und bietet dafür spezielle Branchenausführungen seiner Unternehmenslösung an. Step Ahead wurde 1999 in Germering bei München gegründet und beschäftigt derzeit 110 Mitarbeiter an sechs Standorten. Die Unternehmensgruppe wächst seit fünf Jahren zweistellig und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016/2017 über 12 Mio. Euro Umsatz.

Auf unsere 5 Fragen zum Thema „brachenspezifische Unternehmenssoftware“ gibt uns Robert Quotschalla, Bereichsleiter IT & Service Industry, der Step Ahead AG Antworten.

5 Fragen an die Step Ahead AG zum Thema „brachenspezifische Unternehmenssoftware“

Frage 1: Welche Vorteile oder Nachteile haben Softwareprodukte, die speziell für eine Branche ausgelegt sind?

Unternehmensprozesse variieren von Branche zu Branche stark und sind auch innerhalb einer Branche meist dynamisch, da sie abhängig von Geschäftsstrategie, Geschäftsmodell und aktuellen Anforderungen flexibel angepasst werden müssen. Nur spezialisierte Branchenlösungen sind dazu in der Lage, die Prozesse in Unternehmen vollständig entlang der Wertschöpfungsketten abzubilden, auszuwerten und zu steuern, da sie genau auf die Branchenanforderungen und branchentypischen Prozesse zugschnitten sind.

Eine gute Branchenlösung bildet meist bereits 80 bis 95 Prozent des Tagesgeschäfts „out-of-the-box“ ab, wodurch sich die Einführungsphase verkürzt, da weniger Zeit und Aufwand in individuelle Anpassungen investiert werden müssen. Zudem ist sie schlank, da sie genau die Prozesse abbildet, die für das jeweilige Unternehmen relevant sind. Generische Lösungen dagegen beinhalten meist Funktionen, die nicht benötigt werden und die Usability der Software beeinträchtigen.

Ein weiterer Vorteil von Branchenlösungen: Ihre Anbieter bringen Best Practices mit und kennen die Prozesse ihrer Zielbranche genau. Ein guter ERP-Anbieter ist daher nicht nur Softwarelieferant, sondern auch Prozessberater. Die Implementierung von ERP bedeutet auch immer eine Überprüfung und eine Optimierung der Unternehmensprozesse. Das hilft, sich auch auf neue Anforderungen vorzubereiten, wie zum Beispiel die zunehmende Digitalisierung der Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodelle.

weiter zu: Frage 2: Ist branchenspezifische Unternehmenssoftware grundsätzlich teurer als branchenneutrale Unternehmenssoftware?

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Matthias Weber

Matthias Weber ist ERP-Experte mit langjähriger Berufserfahrung. Seit über 14 Jahren bin ich in der ERP-Branche tätig und betreue ERP-Projekt von Anfang an. Marketing, Vertrieb, Beratung & Consulting und Software-Entwicklung von kaufmännischer Software gehört zu meinem Tagesgeschäft - ich spreche aus Erfahrung. Sie erreichen mich unter matthias.weber[[at]]erp-hero.de oder können weitere Beiträge von mir auf Computerwoche.de lesen.