Interview mit CRM Partners zum Thema branchenspezifische Unternehmenssoftware

Matthias Weber im Gespräch mit Ralf Haberich, Vorstandsvorsitzender der CRM Partners AG, zum Thema branchenspezifische Unternehmenssoftware.

CRM Partners ist die Unternehmensberatung für Customer Relationship Management auf der Basis von Microsoft Dynamics. CRM Partners wurde 2005 in den Niederlanden gegründet und ist seit 2011 mit der CRM Partners AG mit Niederlassungen in Frankfurt und München auch in Deutschland vertreten. 2016 übernahm die CRM Partners Group den IT- und Kundenservice-Spezialisten brightONE IT und wurde damit zu einem der führenden Anbieter rund um CRM und Customer Engagement in den Niederlanden und im Benelux-Raum. Seit Februar 2018 gehören die beiden niederländischen Unternehmen Pulse und AXtension zur CRM Partners Group, und im März kam die schwedische Endeavor hinzu. CRM Partners verfügt dadurch nun sowohl über CRM- als auch ERP-Know-how – für einen integralen Customer Engagement-Ansatz über alle Geschäftsprozesse hinweg. Die CRM Partners Group hat 400 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von insgesamt 55 Millionen Euro.

Als Microsoft Gold Certified Partner zählt CRM Partners zu den führenden Beratungsunternehmen für Microsoft Dynamics in Europa. In 2018 wurde CRM Partners mit dem Great Place To Work-Award ausgezeichnet, nachdem es in 2017 bereits zu den Top 100-Innovationsfirmen in Deutschland gekürt wurde. Zu den deutschen Kunden von CRM Partners zählen unter anderen: Bayer, BearingPoint, Deutsche Fußball Liga, Lanxess, Liebherr, OTTO und Microsoft Services.

Auf unsere 5 Fragen zum Thema „brachenspezifische Unternehmenssoftware“ gibt uns Ralf Haberich, Vorstandsvorsitzender der CRM Partners AG Antworten.

5 Fragen an die CRM Partners zum Thema „branchenspezifische Unternehmenssoftware“

Frage 1: Welche Vorteile oder Nachteile haben Softwareprodukte, die speziell für eine Branche ausgelegt sind?

Nachteile? Keine. Wenn es ein gutes, branchenspezifisches Softwareprodukt gibt, dann sehe ich keinen Grund dafür, der Generalversion den Vorzug zu geben. Es sei denn, man möchte mit dem Standardprogramm zunächst Erfahrungen sammeln, um später mit diesem Wissen die passende Lösung zu wählen. Eine branchenspezifische Software hat mehrere Vorteile: Sie beachtet die Besonderheiten des jeweiligen Geschäftsfelds, ist in der Regel bereits am Markt getestet und optimiert, und sie ist im Vergleich zu einer eigenen, individuellen Lösung kostengünstiger. Die Minimalvariante für so ein Programm wäre eine Software, die nur das branchentypische Wording nutzt. In einem System für die Hotellerie wird beispielsweise von Gästen statt von Kunden die Rede sein. Im ERP-Bereich sind stärker angepasste Systeme sinnvoll, die die üblichen Prozesse und Abläufe der Unternehmen spiegeln, etwa im Vertrieb oder im Logistikbereich. Und wenn es um Beziehungsmanagement zum Kunden geht, plädiere ich ausdrücklich für eine CRM-Branchenlösung. Nur so holt man den Kunden wirklich in seinem Umfeld ab.

weiter zu: Frage 2: Ist branchenspezifische Unternehmenssoftware grundsätzlich teurer als branchenneutrale Unternehmenssoftware?

Matthias Weber

Matthias Weber ist ERP-Experte mit langjähriger Berufserfahrung. Seit über 14 Jahren bin ich in der ERP-Branche tätig und betreue ERP-Projekt von Anfang an. Marketing, Vertrieb, Beratung & Consulting und Software-Entwicklung von kaufmännischer Software gehört zu meinem Tagesgeschäft - ich spreche aus Erfahrung. Sie erreichen mich unter matthias.weber[[at]]erp-hero.de oder können weitere Beiträge von mir auf Computerwoche.de lesen.