Interview mit baramundi zum Thema Sicherheit in Unternehmenssoftware

Frage 2: Was ist sicherer? Unternehmenssoftware auf den eigenen Servern oder Software aus der Cloud? Und warum?

Das kann man nicht pauschal beantworten: Unternehmen neigen dazu, sehr sensible Daten lokal im Unternehmen zu speichern. Das hängt maßgeblich vom Vertrauen gegenüber Rechenzentren und Cloud–Anbietern ab. Je nach Land ist das sowohl eine juristische als auch emotionale Frage.

Cloud-Anbieter können sich dem Thema Sicherheit und Hochverfügbarkeit viel ausführlicher widmen und es oft auch professioneller bedienen als einige wenige Administratoren in einem kleinen Unternehmen. Für die Cloud-Anbieter ist das Thema Sicherheit Tagesgeschäft. Allerdings ist natürlich ein lokales Backup im Zweifel auch nicht verkehrt.

Je nachdem, wie die Klassifikation der einzelnen Daten in Bezug auf deren Eigenschaften wie Vertraulichkeit und Verwendungszweck ausfällt, kann eine Kombination der Optionen, d. h. eine hybride Strategie, sinnvoll sein: Bestimmte Daten legt man in die Cloud, andere speichert man ausschließlich lokal. Dasselbe gilt auch für Kollaboration über Unternehmensgrenzen hinweg. Hier ist es oft notwendig, einen gesunden Kompromiss zwischen Sicherheit und Komfort zu finden.

weiter zu: Frage 3: Welche Schutzmöglichkeiten bieten Sie Ihren Kunden an?

Matthias Weber

Matthias Weber ist ERP-Experte mit langjähriger Berufserfahrung. Seit über 14 Jahren bin ich in der ERP-Branche tätig und betreue ERP-Projekt von Anfang an. Marketing, Vertrieb, Beratung & Consulting und Software-Entwicklung von kaufmännischer Software gehört zu meinem Tagesgeschäft - ich spreche aus Erfahrung. Sie erreichen mich unter matthias.weber[[at]]erp-hero.de oder können weitere Beiträge von mir auf Computerwoche.de lesen.

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