ERP-Interview mit twt: digitale Assistenten und künstliche Intelligenz (KI)

Frage 2: War Microsoft ® mit Karl Klammer seiner Zeit voraus? Woran ist die damalige Implementierung aus Ihrer Sicht gescheitert?

Der Ansatz eines digitalen Assistenten für die Nutzung der Windows-Software war 1997 tatsächlich zukunftsweisend. Allerdings war die Umsetzung nicht wirklich gelungen, die Nutzer fanden Karl Klammer aufgrund der mangelnden Performance und Usability eher umständlich als hilfreich. Ein Kernproblem: Das Timing war bescheiden, meistens erschien Karl, wenn man seine Hilfe gerade nicht gebrauchen konnte.

Heute sind wir weiter: Moderne ERP-Systeme unterstützen Anwender mit intuitiver Nutzerführung. So lässt sich ein Prozess von Angebotserstellung über Auftragsbearbeitung, Versand bis hin zu Rechnungsstellung und Controlling übersichtlich darstellen. Dadurch werden Fehler reduziert und die Effizienz optimiert. Der einzelne Nutzer wird automatisiert durch die gesamte User Journey geführt und bekommt so beispielsweise Vorschläge für den nächsten logischen Schritt.


weiter zu Frage 3: Welchen Nutzen sehen Sie in der Verwendung von künstlicher Intelligenz (KI) in kaufmännischer Software?

Matthias Weber

Matthias Weber ist ERP-Experte mit langjähriger Berufserfahrung. Seit über 14 Jahren bin ich in der ERP-Branche tätig und betreue ERP-Projekt von Anfang an. Marketing, Vertrieb, Beratung & Consulting und Software-Entwicklung von kaufmännischer Software gehört zu meinem Tagesgeschäft - ich spreche aus Erfahrung. Sie erreichen mich unter matthias.weber[[at]]erp-hero.de oder können weitere Beiträge von mir auf Computerwoche.de lesen.

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