Viele Unternehmen nutzen Potential digitaler Vertriebsprozesse nicht aus

Im Expertenforum Sales Excellence am 27. März 2020 stehen die Zukunftsthemen rund um den B2BVertrieb im Mittelpunkt: CRM, Sales Enablement und Vertriebsdigitalisierung werden anhand vieler Best Practice Beispiele aus der Industrie diskutiert. Zahlreiche Experten aus den Bereichen Sales, Innovation und Digitalisierung geben in Vorträgen exklusive Einblicke und Einschätzungen zu aktuellen
Branchenentwicklungen.

Viele Unternehmen nutzen Potential digitaler Vertriebsprozesse nicht aus

90 % der Vertriebsverantwortlichen erfassen ihre Kunden- und Interessentendaten im CRM – das hat eine aktuelle Umfrage des Radolfzeller SAP-Beratungshauses Sybit ergeben. Zudem haben 86 % der befragten Unternehmen auch einen definierten Vertriebsprozess. Doch dieser ist nicht zwangsläufig im System abgebildet. Nur etwa ein Viertel der Befragten gaben an, dass sie beispielsweise systemgestützt Abläufe einbinden und automatisiert Leads einordnen und klassifizieren.

Das heißt: End-to-End-Prozesse im Sales sind nicht Status Quo. Noch immer verzichten viele Unternehmen auf Transparenz, Effizienz und eine klare Richtung im Sales-Alltag, weil ihre vertrieblichen Aktivitäten nicht digital standardisiert sind.
Wie aber sieht ein optimaler digitaler Vertriebsprozess – von der Leaderfassung, über das Opportunitymanagement bis zur Angebotskonfiguration – aus? Wie haben andere Unternehmen bereits erfolgreich ihre Kundenprozesse digitalisiert und transformiert?

Viele Unternehmen, wie etwa die Pari GmbH aus Starnberg, setzen bei ihrer Vertriebsstrategie auf Cloud-Lösungen wie die SAP Sales Cloud. Kundenportale und die Nutzung von durchgängigen Customer Experience Lösungen wie die SAP C/4HANA Suite sind ebenfalls erfolgsversprechende Tools.

Das kommende Sales Expertenforum am 27. März 2020 in Walldorf gibt fundierte Einblicke in diese Entwicklungen. Renommierte Experten rund um Sales Excellence und die optimale Gestaltung von Customer Journeys werden in zahlreichen Vorträgen exklusive Einschätzungen zu optimalen Vertriebsprozessen geben, darunter Annette Olbrecht, Event & Project Manager bei der PARI GmbH, Cornelia Hilser, Global Module Owner SD und CRM ebenfalls bei PARI, und Christopher Knörr, Vice President & GM, Vertrieb, SAP Deutschland SE und Co. KG.

Wann? 27.03.2020, 09:00 – 17:00 Uhr
Wo? SAP Deutschland, Gebäude WDF 21

Quelle: Sybit GmbH

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  • 22.04.2020 - 23.04.2020 Den ganzen Tag

    Ganz im Gegensatz zu vielen Edelmetallen werden die Vorkommen an Daten als Rohstoff für Innovationen im 21. Jahrhundert immer größer, aber auch unüberschaubarer. Der »Rohstoff« (Werkstoff-) Daten entfaltet seinen Wert jedoch erst dann, wenn er strukturiert, veredelt und dort verfügbar ist, wo er gebraucht wird – für das belastungsgerechte Bauteildesign, für die schädigungsarme Werkstoffverarbeitung, für sichere Freigabeprozesse oder für die Bewertung der Restlebensdauer einer Anlage.

    MaterialDigital2020 Workshop in Freiburg am 22. und 23. April 2020 - Den Wirkungsgrad von Werkstoffdaten als Rohstoff für Innovationen verbessern

    Wird bei der Inspektion einer Anlage ein Riss oder Defekt entdeckt, ist die Rückverfolgbarkeit des Bauteils und die Kenntnis seiner Belastungsgeschichte die Voraussetzung für eine sichere Fehlerbewertung – und für die nachhaltige Fehlervermeidung bei ähnlichen Bauteilen. Nach vorne gedacht, hängt die Substituierbarkeit eines Materials davon ab, wie gut das Einsatzverhalten des damit hergestellten Bauteils durch datengestützte Modelle antizipiert werden kann. In beiden Fällen sind formalisierte Ursache-Wirkungsketten über möglichst viele Schritte eines Produktlebenszyklus der Schlüssel zum Erfolg.

    Das Aufsetzen solcher Ketten oder Datenströme ist in vielen Industrien aus Ingenieurssicht bekannt. Deren Reichweite und Qualität repräsentiert heute oft einen entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Die skalenübergreifende Betrachtung von Wechselwirkungen im Material wird dabei jedoch noch nicht berücksichtigt. Genau hier versprechen Methoden der Digitalisierung aber komplett neue Chancen. Zum Schöpfen dieses Potentials benötigt man jedoch fundamental neue Ansätze, denn in der industriellen, aber auch in der wissenschaftlichen Praxis wird die Durchgängigkeit von Datenströmen und die Bewertung von Ereignissen dadurch erschwert, dass relevante Materialdaten nur eingeschränkt verfügbar oder unvollständig sind, dass sie in der Organisation weit verstreut sind, oder dass wichtige Kontextinformationen fehlen.

    Zudem ist es die Multiskaligkeit von Werkstoffen selbst, die der Übertragbarkeit von Industrie 4.0-Konzepten auf die Werkstofftechnik eine enorme Komplexität verleiht: Verschiedene chemische, physikalische und mechanische Phänomene spielen sich auf unterschiedlichen Zeit- und Längenskalen ab und müssen je nach gewünschter Aussagekraft berücksichtigt und entsprechend modelliert werden. Beispielsweise wird die Leistungsfähigkeit eines Magneten auf der Elektronenskala definiert. Die Korrosionsbeständigkeit eines Stahls auf der atomaren Skala. Die mechanische Funktionsleistung übernimmt die weitgehend heterogene Mikrostruktur mit ihren vielfältigen Defekten.

    Damit sich nun mit der Digitalisierung in der Werkstofftechnik »bessere« Produkte erzeugen lassen, müssen Datenerzeugung, Datenspeicherung und Datenauswertung und die entsprechenden Datenströme so beschaffen sein, dass die Entstehungsgeschichte und alle Einflussfaktoren, die zum Endprodukt geführt haben, nachvollziehbar und transparent werden. Letztlich geht es um die Frage, an welchen der unzähligen möglichen Stellschrauben gedreht werden kann oder muss, um ein Bauteil zuverlässiger, leistungsstärker oder langlebiger zu machen.

    Das Interesse der Industrie an pragmatischen Lösungen ist groß, um die Digitalisierungschancen in der Werkstofftechnik zu nutzen. Die Herausforderung besteht für viele Unternehmen darin, einen Startpunkt zu definieren, von dem man in die Tiefen des Datendschungels eintauchen kann, um möglichst bald davon zu profitieren. Hierbei zeichnen sich vier Handlungsfelder ab:

    1. Daten strukturieren und Dateninseln integrieren:
    Die Basis der Digitalisierung in werkstoffintensiven Wertschöpfungsketten bildet die Strukturierung von Werkstoffdaten. Erst durch eine »gemeinsame Sprache« werden ein sinnhafter Austausch und eine Verknüpfung möglich. Auf dieser Grundlage können Prozesse oder Prozessschritte datenbasiert dargestellt und Dateninseln zusammengeführt werden.

    2. Datenströme implementieren:
    Die vielzitierte durchgängige Verfügbarkeit von Werkstoffinformationen erfordert die Implementierung von Datenströmen. Dazu müssen Messdaten, Maschinen und Geräte zu einem digitalen Workflow integriert werden. Beispielsweise gilt es digitale Pfade von der Prüfmaschine bis zum Simulationstool mit automatischen Schnittstellen (APIs) zu etablieren.

    3. Datenbestände analysieren und nutzen:
    In vielen Unternehmen schlummern ungenutzte wertvolle Datenbestände, die es zu analysieren und zu nutzen gilt. Zentrale Arbeitsfragen sind: Wie können vorhandene, gegebenenfalls inkonsistente Werkstoffdaten für die Entwicklung neuer Produkte genutzt werden? Wie können Datenverarbeitungsprozesse beschleunigt werden? Hierbei werden in Zukunft sicherlich die Methoden des maschinellen Lernens eine viel zentralere Rolle einnehmen.

    4. Datenprodukte entwickeln:
    Letztlich führen digitalisierte Entwicklungs- und Produktionsprozesse zu neuen Geschäftsmodellen. Dazu gehören digitalisierte Werkstoffe und digitale Zwillinge oder die Verhaltensvorhersage zur Auswahl eines neuartigen Materials.

    Die Methoden der Digitalisierung zielen darauf ab, Ursache-Wirkungsbeziehungen präziser zu beschreiben und das Netzwerk der berücksichtigten Einflussfaktoren zu vergrößern. Werkzeuge dafür sind Ontologien, Wissensgraphen, Datenbanken, Werkstoffmodelle, künstliche Intelligenz, digitalisierte Maschinen, digitale Zwillinge. Hier setzt auch der Workshop MaterialDigital2020 an: Er präsentiert aus erster Hand Best Practice Beispiele aus vielen Unternehmen und zeigt den aktuellen Stand der Forschung, aber auch der öffentlichen Forschungsförderung auf. Die Referenten aus Industrie und Wissenschaft stellen ein einmaliges Portfolio an Lösungsansätzen für unterschiedliche Entwicklungsstufen der Digitalisierung in der werkstoffintensiven Wertschöpfung vor.

    Als Referenten dabei:
    Dr.-Ing. Toni Ehrig, IMA Materialforschung und Anwendungstechnik GmbH, Dresden
    Daniel van Geerenstein, VDMA, Frankfurt
    Dr. Marcus Lechmann, Robert Bosch GmbH, Renningen
    Dr. Michael Luke, Fraunhofer IWM, Freiburg
    Dr. Johannes Moeller, Schaeffler Technologies AG & Co. KG
    Dr. Heinz Neubert, Siemens AG, Corporate Technology, Berlin
    Prof. Dr. Jörg Neugebauer, Max-Planck-Institut für Eisenforschung MPIE, Düsseldorf
    Prof. Dr. Harald Sack, Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur, Karlsruhe
    Dr. Christoph Schweizer, Fraunhofer IWM, Freiburg
    Dr. Lutz Weber, OntoChem GmbH, Halle (Saale)
    Heiko Witte, Rolls-Royce Deutschland Ltd & Co KG, Berlin

    Hier gelangen Sie zur Anmeldung: Anmeldung zum Workshop

  • 14.05.2020 Den ganzen Tag

    Bereits zum vierten Mal veranstaltet b.telligent am Donnerstag, den 14. Mai 2020 den BI Kongress in München – dieses Mal unter neuer Marke: World of Data lädt Führungskräfte, Manager und Experten in den Paulaner Nockherberg ein, um sich zu den Themen Big Data, Business Intelligence, IoT & Cloud, Data Science, AI & Data Visualization und Customer Intelligence auszutauschen. Neben mehr als 30 spannenden State-of-the-Art-Vorträgen, Break Talks und Workshops aus der Praxis wartet in diesem Jahr eine weitere Neuerung auf die Besucher: In Produktdemos zeigen einzelne Anbieter ihre Lösungen und Use Cases. Tickets sind ab sofort zum Early-Bird-Preis erhältlich.

    Aus dem BI Kongress wird World of Data: am 14. Mai 2020 im Paulaner Nockherberg in München

    b.telligent-Gründer und Geschäftsführer Sebastian Amtage stellte noch auf dem BI Kongress 2018 fest:

    „In den letzten zwei Jahren hat sich die Themenvielfalt dramatisch verbreitert. Wir überholen uns hier gerade selber.“

    Seither sind wieder knapp zwei Jahre vergangen und die BI-Welt von damals hat sich weitergedreht. Während BI, AI und IoT noch vor wenigen Jahren für viele Unternehmen nach weit entfernter Zukunftsmusik klangen, sind datengetriebene Geschäftsmodelle heute ein fester Bestandteil der Unternehmensstrategie. Jede Branche und beinahe jeder Unternehmensbereich ist im Alltagsgeschäft mit großen Datenmengen und der Notwendigkeit konfrontiert, diese intelligent zu nutzen. Das Zeitalter der „reinen“ BI liegt hinter uns – heute befinden wir uns in der Welt der Daten. Diese Entwicklung und das 15-jährige Firmenjubiläum hat b.telligent nun zum Anlass genommen, dieser Datenwelt mit der Neuausrichtung des BI Kongresses Rechnung zu tragen.

    Herzlich willkommen in der World of Data!

    Rund 650 Teilnehmer werden im Paulaner Nockherberg erwartet, darunter Experten aus Marketing, IT und Controlling ebenso wie renommierte Branchenkoryphäen.

    Klaus Blaschek, Gründer und Geschäftsführer von b.telligent erklärt:

    „Der BI Kongress – jetzt World of Data – zeigt uns immer wieder: Wir können als Beratung auf ein wahnsinnig großes Netzwerk zurückgreifen. Rund 50 unserer Partner präsentieren sich und ihre Lösungen im Rahmen unserer Ausstellung.“

    Dazu kommen Kunden – im letzten Jahr unter anderem ProSieben Sat1, Payback oder Adidas –, die in Vorträgen und Break Talks ihr Wissen zu Big Data, IoT & Cloud, Customer Intelligence, Data Visualization und Data Science & AI teilen.

    Sebastian Amtage bringt den Relaunch des Events auf den Punkt:

    „World of Data hebt den BI Kongress auf eine neue Stufe: noch praxisorientierter, visionärer und vernetzter. Wir sprechen mit Experten über aktuelle Herausforderungen und diskutieren Themen, die die Zukunft der Branche gestalten.“

    Besonderes Highlight werden deshalb auch die beiden Keynotes der Veranstaltung sein – darunter in den letzten Jahren Branchengrößen wie IBM und Microsoft oder Visionäre wie Digitalisierungs-Blogger und Buchautor Sascha Lobo.

    Jetzt anmelden und Early-Bird-Tickets sichern!

    Wie auch in den letzten Jahren ist die Anzahl der Teilnehmerplätze begrenzt. Sichern Sie sich noch bis zum 24. April 2020 Ihr Ticket zum vergünstigten Early-Bird-Tarif unter www.worldofdata.de.

  • 17.06.2020 - 18.06.2020 Den ganzen Tag

    Das renommierte Event, die AMMERSEE COMMUNICATION DAYS, geht in die nächste Runde. Am 17. und 18. Juni 2020 findet am Ostufer des Ammersees das jährliche Branchentreffen statt. Lesen Sie hier, was Sie dort zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen erfahren können.

    AMMERSEE COMMUNICATION DAYS - Save the date: Mehrwerte durch effiziente Prozesse

    Hier lädt inovoo zusammen mit seinem strategischen Partner, der Wilken Software Group, ins Kloster Andechs ein, um innovative Lösungen und hilfreiche Rezepte zur erfolgreichen Digitalisierung von Geschäftsprozessen live zu präsentieren.

    Wann: Vom 17. bis 18. Juni 2020
    Wo: Im Kloster Andechs

    Getreu dem Motto „Mehrwerte durch effiziente Prozesse – smart digital durchstarten“ bietet inovoo gemeinsam mit zahlreichen Partnern

    • spannende Produkte & Lösungen
    • exzellente Praxisberichte & Live-Demonstrationen
    • Networking-Möglichkeiten & Erfahrungsaustausch mit Experten und Anwendern

    Und vieles mehr! Es lohnt sich also, diesen Termin schon mal vorzumerken und zu reservieren.

    Die vollständige Agenda finden Sie hier ...