E-Commerce im B2B: Auf was es jetzt ankommt

Prognosen und Studien zur wirtschaftlichen Lage haben aktuell Hochkonjunktur. Im Bereich B2B fallen diese, je nach Branche und Geschäftsmodell, sehr unterschiedlich aus. Ein Trend ist aber erkennbar: B2B-Unternehmen, die verstärkt auf online Handel und digitale Marketingaktivitäten setzen, kommen besser zurecht als andere. Vor allem, weil sich das Nutzerverhalten stark zu ihren Gunsten verschiebt. Es zeigt sich aber auch: Die einfache Verlagerung der Angebote in einen Online-Shop reicht nicht aus, um nachhaltig erfolgreich zu sein.

E-Commerce im B2B: Auf was es jetzt ankommt

Der Bitkom-ifo-Digitalindex rutschte im April 2020 auf minus 18,7 Punkte – der niedrigste Wert seit seiner Erhebung. Obwohl sich die Stimmung in deutschen Digitalunternehmen laut Bitkom noch deutlich positiver als in der Gesamtwirtschaft zeigt, hat sich die Lage also auch bei jenen eingetrübt, die das geschäftliche Leben durch entsprechende digitale Technologien und Services überhaupt am Leben erhalten. Dennoch kommt die Bitkom zu einer positiven Prognose: Sie schätzt die gegenwärtige Situation als einen „Digital Turning Point“ ein, die Welt drehe jetzt noch viel stärker ins Digitale und das werde die Branche bald durch Aufträge zu spüren bekommen. Ähnlich prognostiziert die Ende April veröffentlichte Studie „Die Internetwirtschaft in Deutschland 2020-2025: Auswirkungen der Corona-Krise“ des Verbands der Internetwirtschaft Eco und der Unternehmensberatung Arthur D. Little eine durchschnittliche Wachstumsrate von 9,5 Prozent pro Jahr bis 2025 für die Digitalbranche.

Das heißt: Auch im B2B werden Unternehmen aller Voraussicht nach verstärkt in E-Commerce und digitale Marketing- und Vertriebsmodelle investieren. Entsprechende Potenziale verschieben sich allerdings seit Wochen drastisch. Das zeigen mehrere Studien, unter anderem von Bloomreach: Global betrachtet und verglichen mit dem Vorjahreszeitraum sei im B2B zwischen dem 29. März und dem 25. April der allgemeine Site-Traffic um gut 30 Prozent gestiegen. Verkäufe, die aus Suchabfragen generiert wurden, konnten sogar ein Plus von 197 Prozent verzeichnen. Unternehmen, die die notwendigen Investitionen in digitale Infrastrukturen noch nicht getätigt haben, wurden von diesen Verlagerungen eiskalt erwischt. Mehr denn je gilt also: wer die Digitalisierung verschläft, sei es aufgrund alter Systeme, komplexer Produkte, Unwissenheit gegenüber tatsächlichen Integrationsaufwänden oder interner Abteilungssilos, lässt anderen den Vortritt.

Die Studien machen deutlich, dass sich das Nutzerverhalten und die entsprechende Erwartungshaltung von Kunden durch die aktuellen äußeren Notwendigkeiten extrem verschoben haben. Wie genau sich diese Entwicklung nach einer Normalisierung der Wirtschaft fortsetzen wird, ist nicht mit Sicherheit vorherzusehen – entsprechende Trends sind allerdings seit Jahren zu erkennen. Auch im B2B möchten Kunden schon lange rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche Produkte bestellen und Services nutzen. In der Krise ist allerdings stärker denn je zu beobachten, dass eben jene Unternehmen erfolgreich sind, die sich in ihrer digitalen Strategie nicht allein auf die Wünsche der „Digital Natives“ konzentrieren, sondern weitergedacht und sich digital neue Geschäftsfelder erschlossen haben.

Diese Einschätzung teilt Fabian Huber, Digital Strategy Consultant im Bereich digitale Kundenprozesse und E-Business der Sybit GmbH:

„Kundenzufriedenheit sowie die Sicherung der Zukunftsfähigkeit in umkämpften Märkten sind gute Gründe, sich für eine digitale Strategie im E-Commerce-Segment zu entscheiden. Doch wenn es um Investitionssummen in Höhe von einer bis mehrerer Millionen Euro geht, spielen zusätzliche Wertschöpfungspotentiale eine große Rolle. Chancen für die Erschließung neuer Geschäftsfelder liegen in den Bereichen After-Sales-Service, Predictive Maintanance und Monitoring.“

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie eine nachhaltig erfolgreiche digitale Plattform für Ihr B2B-Unternehmen etablieren möchten: Die Sybit GmbH veranstaltet am 28. Mai 2020 das virtuelle „Expertenforum Digital Excellence 2020“. Hier klären renommierte Experten die drängendsten Fragen rund um die Digitalisierung von Kundenschnittstellen mit Hilfe eines Portals und Shops.


Über Sybit

Die Sybit GmbH hat sich auf kundenzentrierte Lösungen entlang der Customer Journey spezialisiert, bei denen sämtliche End-2-End-Prozesse digital abgebildet werden. Als langjähriges SAP-Beratungshaus bietet das Unternehmen seinen Kunden eine ganzheitliche Prozessberatung von der Analyse und Strategieplanung, über Design und Implementierung bis hin zu umfassenden Application Management Services auf Basis der SAP Customer Experience Suite. Dabei wird die Technologieplattform SAP C/4HANA als Frontend zum SAP ERP beziehungsweise zu SAP S/4HANA eingesetzt. Für eine kurze Projektdauer und stets transparente Prozesse setzt Sybit auf die Anwendung und Weiterentwicklung der agilen Projektmethodik. Gegründet im Jahr 2000 vertrauen heute über 300 Kunden, vornehmlich Konzerne und weltweit agierende Mittelständler aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der High-Tech-Industrie und dem Automobilsektor auf die langjährige Expertise des SAP Platinum Partners. Sybit gehört zu den Top 20-Digitalagenturen in Deutschland und beschäftigt am Hauptsitz in Radolfzell und den Niederlassungen in Bielefeld, Hannover, Offenbach und Pforzheim über 250 Mitarbeiter. Seit August 2018 ist Sybit eine Tochter der itelligence AG, einem der weltweit führenden SAPBeratungshäuser mit ca. 10.000 Mitarbeitern und Niederlassungen in 25 Ländern

Related upcoming events

  • 17.06.2020 - 18.06.2020 Den ganzen Tag

    Das ursprüngliche Event wurde aufgrund der aktuellen Lage abgesagt! Hier geht´s zum neuen Termin: AMMERSEE COMMUNICATION DAYS 2020 Neuer Termin & Premiere DIGI-BRUNCH

     

    Das renommierte Event, die AMMERSEE COMMUNICATION DAYS, geht in die nächste Runde. Am 17. und 18. Juni 2020 findet am Ostufer des Ammersees das jährliche Branchentreffen statt. Lesen Sie hier, was Sie dort zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen erfahren können.

    AMMERSEE COMMUNICATION DAYS - Save the date: Mehrwerte durch effiziente Prozesse

    Hier lädt inovoo zusammen mit seinem strategischen Partner, der Wilken Software Group, ins Kloster Andechs ein, um innovative Lösungen und hilfreiche Rezepte zur erfolgreichen Digitalisierung von Geschäftsprozessen live zu präsentieren.

    Wann: Vom 17. bis 18. Juni 2020
    Wo: Im Kloster Andechs

    Getreu dem Motto „Mehrwerte durch effiziente Prozesse – smart digital durchstarten“ bietet inovoo gemeinsam mit zahlreichen Partnern

    • spannende Produkte & Lösungen
    • exzellente Praxisberichte & Live-Demonstrationen
    • Networking-Möglichkeiten & Erfahrungsaustausch mit Experten und Anwendern

    Und vieles mehr! Es lohnt sich also, diesen Termin schon mal vorzumerken und zu reservieren.

    Die vollständige Agenda finden Sie hier ...

     

  • 18.06.2020 Den ganzen Tag

    Wie B2B Unternehmen jetzt von Customer Experience Software profitieren – exklusiv auf dem virtuellen Expertenforum der Sybit GmbH.

    Customer Experience: Vom Buzzword zum harten Erfolgsfaktor

    Ein bis zu achtfach höheres Umsatzwachstum. Solche Zahlen sind in neueren Studien die Benchmark für Investitionen von mittelständischen B2B-Unternehmen in digitale Kundenprozesse. Passende CX-Software leistet hier einen entscheidenden Beitrag. Sie bietet die Möglichkeit, Kunden so gut kennenzulernen, dass sie bei jedem Schritt in ihrem Kaufprozess bestmöglich bespielt werden können. Damit bilden integrierte Plattformen genau das ab, was sich Einkäufer heute wünschen. Das Expertenforum Customer Experience zeigt, wie die Umsetzung gelingt.

    Untersuchungen zum Thema Customer Experience und ihren Einfluss auf den Erfolg von B2B-Unternehmen kommen zu eindeutigen Ergebnissen: Mittelständische B2B-Unternehmen, die die digitale Transformation und entsprechende Technologien dazu nutzen, um die Customer Experience (CX) ihrer Kunden zu verbessern, haben laut einer Studie des IDC ein um das Achtfache höhere Umsatzwachstum als solche, die wenig bis gar nicht in CX investieren. Hinzu kommt eine 7-mal höhere Kundenzufriedenheit und 4-mal höhere Mitarbeiterproduktivität.

    Zahlreiche andere Studien kommen zu ähnlichen Ergebnissen. Es gibt Marktbeispiele, in denen etwa im Maschinenbau durch die Einführung entsprechender CX-Software ein Return on Investment (ROI) von über 400 Prozent erzielt wurde, bei einer Steigerung der Vertriebsproduktivität um 35 Prozent. In genanntem Beispiel hieß das: Unter dem Strich standen in drei Jahren 16 Mio. € Kosteneinsparungen und 4 Mio. € Umsatzsteigerung.

    Dabei gilt in der Branche: Auch in Unternehmen, die bisher wenig in die Digitalisierung investiert haben, ist die Einführung entsprechender Software und digitaler Prozesse zur Verbesserung der Kundenbeziehung mit überschaubarem Aufwand verbunden. Wie wichtig er ist, lässt sich im Markt ablesen. Im B2B steigen Online-Transaktionen stetig, der B2B-E-Commerce wächst und Einkäufer im B2B geben mehrheitlich an, dass bei Kaufentscheidungen das Kundenerlebnis wichtiger sei als der Preis. Dabei erwarten sie einen individuellen Kaufprozess, in dem sie bei jedem Schritt mit relevanten Inhalten begleitet werden. Reibungslose, transparente Abläufe, digital wie im direkten Kontakt, werden mittlerweile ebenfalls vorausgesetzt.

    Diesen Anforderungen können und müssen auch mittelständische Unternehmen im B2B jetzt begegnen. Unternehmen wie bspw. die BenLink AG haben das Potenzial von Online-Transaktion bereits erkannt und ermöglichen es ihren Kunden, einen Service-Techniker online wie einen Uber-Fahrer zu buchen. Die Oben genannte Studie des IDC empfiehlt dazu vier Schritte:

    • Eine einheitliche Sicht auf Kunden entwickeln:
      Um die Customer Experience zu verbessern, muss der Kunde verstanden werden. Dazu müssen Kundendaten gesammelt, analysiert und daraus Maßnahmen abgeleitet werden.
    • In flexible und offene Technologien investieren, die erweitert und vernetzt werden können:
      Intelligente und innovative Technologien helfen nicht nur dabei, bestehende Prozesse zu verbessern, sondern vor allem auch dabei, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.
    • Mithilfe von Daten die nächste Stufe erreichen:
      Integrierte Plattformen geben nicht nur einen Rundum-Blick auf den Kunden, sondern erlauben den gezielten Einsatz von relevantem Content. Das verbessert die Ansprache des Kunden während der gesamten Customer Journey erheblich und sorgt für eine deutlich höhere Zufriedenheit.
    • CX-Prioritäten an Initiativen zur digitalen Transformation anpassen:
      Unternehmen sollten Ihre digitale Strategie danach ausrichten, Kunden zu verstehen und ihre Bedürfnisse zu erfüllen. So wird die Digitalisierung zum Erfolgsfaktor.

    Die Sybit GmbH veranstaltet genau zu diesen Umsetzungsthemen das virtuelle Expertenforum Customer Experience. Am 18. Juni 2020 treffen sich Insider, Entscheider und Branchenkenner, um virtuell zu diskutieren, wie optimale Kundenprozesse geschaffen werden, welche Technologien Sales, Commerce, Service und Marketing effizienter machen, und welche Unternehmen mit CX-Technologien bereits erfolgreich in die Zukunft gehen.

    Unter anderem werden Wim Verschoore, Head of Sales for SAP Customer Experience bei SAP Schweiz, zum Thema „SAP CX – Zukunftsweisende Technologien für eine End-to-End Customer Experience“ sprechen, Fabian Huber, Digital Strategy Consultant bei Sybit GmbH, über „Das perfekte B2B-Kundenportal“ aufklären und Riccardo Semadeni, Chief Executive Officer bei BenLink AG, seine eigene Success-Story mit CX-Software vorstellen. BenLink revolutioniert die Service-Branche mit einem innovativen Crowd-Service. In seinem Vortrag stellt Riccardo Semadeni die CX-Strategie vor und zeigt wie es möglich ist, einen Service-Techniker wie einen Uber-Fahrer zu buchen.