ERP 2018, ein Rückblick in die Interviews – Fokus: Mobil-First Unternehmenssoftware (Cloud, webbasierte Software, Apps)

Der Blick in die Glaskugel ist für eine Wahrsagerin ein festes Ritual. Ähnlich ist es mit unserem Versuch, die ERP-Trends für das Jahr 2018 vorherzusagen. Wir haben uns zum einen die Frage gestellt, was ERP-Hersteller umtreibt. Dazu gab es eine Interview-Reihe mit bekannten Softwarehäusern.

Wir hatten an unsere Interview-Partner folgende Frage gestellt:

Sollten Softwarehersteller bei Unternehmenssoftware auch die Devise mobil-first haben?

Die Arbeitswelt löst sich von starren Arbeitszeiten und festen Arbeitsorten. Arbeit wird mobil. Die Verkaufszahlen von Smartphones, Tablets und Laptops lassen darüber keinen Zweifel. Aktuelle Unternehmenssoftware hat meist einen Client-Server-Ursprung. Dabei ist beim Client oft noch ein Arbeitsplatz im Büro gemeint. Start-Ups in der ERP-Branche haben den Ansatz „Mobil-First“ bereits erkannt. Die jungen Unternehmen entwickeln Mobil-First Unternehmenssoftware, die konsequent auf eine flexible und mobile Arbeitswelt 4.0 ausgelegt ist. Bekannte Softwarehersteller ziehen mit einem Cloud-Ansatz, webbasierter Software oder/und Apps nach. Für die Unternehmenslenker ist diese Umstellung aber schwer zu verdauen. Mit der Flexibilität stellen sich ganz neue Anforderungen an die IT-Infrastruktur und Datensicherheit, für die der Geschäftsführer geradestehen muss und haftet. Dies ist mindestens ein Teilgrund, warum der Einsatz dieser Lösungen noch nicht Standard ist. Der zukünftige Mitarbeiter aber fordert solch moderne Betriebsmittel. Beim Kampf auf dem Arbeitsmarkt um die besten Talente, ist das Thema moderner und flexibler Arbeitsplatz zumindest das Zünglein an der Waage, ob man sich für oder gegen den Arbeitgeber entscheidet.

Hier die besten 5 Antworten unserer Interview-Partner:


Claudia Harth, Marketingleiterin bei mesonic:

Ein ERP ohne mobile Anbindung ist nicht mehr zukunftsfähig. Im Zuge des modernen ortsunabhängigen Arbeitens mit flexiblen Arbeitszeiten ist die Mobilfähigkeit von ERP-Software unerlässlich. Auch für die junge, nachrückende Generation von Arbeitnehmern ist Flexibilität am Arbeitsplatz ein entscheidendes Kriterium für die Wahl des Arbeitsplatzes. Im Hinblick auf den zunehmenden Fachkräftemangel also durchaus ein Aspekt, den man im Auge behalten sollte. Daher gehen wir davon aus, dass das mobile Arbeiten in den nächsten Jahren ein großes Wachstum erfahren wird und ganz oben auf der Agenda der ERP-Anbieter stehen muss.

Das gesamte Interview dazu finden Sie hier: Interview mit mesonic zum Thema ERP 2018


Hier eine weitere Antwort unserer Interview-Partner:

Florian Kappert Co-Founder der Bilendo GmbH

Matthias Weber

Matthias Weber ist ERP-Experte mit langjähriger Berufserfahrung. Seit über 14 Jahren bin ich in der ERP-Branche tätig und betreue ERP-Projekt von Anfang an. Marketing, Vertrieb, Beratung & Consulting und Software-Entwicklung von kaufmännischer Software gehört zu meinem Tagesgeschäft - ich spreche aus Erfahrung. Sie erreichen mich unter matthias.weber[[at]]erp-hero.de oder können weitere Beiträge von mir auf Computerwoche.de lesen.

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