Artikel: Digitalisierung heißt Veränderung – Robotic Process Automation und Change Management gehen Hand in Hand

Seiten: 1 2 3

Nachhaltiger Wissenstransfer

Bei der RPA-Einführung auf einen externen Berater zu setzen, bewährt sich: Neben technischer Expertise verfügt dieser über essenzielles Implementierungs-Know-how, das Mitarbeitern im gesamten Change-Prozess als Leitfaden und Unterstützung dient.

Der meta:proc-Experte erläutert:

„Ein objektiver Blick des Dienstleisters hilft eventuelle Skepsis zu überwinden und ebnet den Weg für eine reibungslose Umsetzung der RPA-Strategie.“

Da Software-Roboter Aufgaben eins zu eins von ihren menschlichen Vorbildern übernehmen, gilt es auch zwischen Personal und Prozessautomationsexperten auf einen präzisen Wissensaustausch zu achten. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, Mitarbeitern zu vermitteln, dass der Arbeitsablauf mit dem digitalen Kollegen auf ein Miteinander abzielt. Der Software-Roboter bearbeitet Teile des Aufgabenpensums parallel zu seinen menschlichen Arbeitskameraden. Zwar zielt die RPA-Implementierung darauf ab, insbesondere den repetitiven Teil der Gesamtprozesse nach und nach in Richtung Software-Roboter zu verlagern, dennoch stellen diese keine autarke Arbeitskraft dar. Nur wenn beide Workforces – menschliche und digitale – Hand in Hand gehen, lassen sich zukünftige Schnittstellen, an denen Mensch und Software-Bot in der Abfolge eines Workflows agieren, klar definieren und kommunizieren, ohne dass Reibungsverluste entstehen und eine Abarbeitung im Sinne des Unternehmens gewährleistet werden kann. Weiter hilft der externe Berater dabei, zu vermitteln, dass Mitarbeiter auch zukünftig unverzichtbarer Teil der Geschäftsabläufe, speziell im Bereich der kreativen und entscheidungsgeprägten Prozessschritte, bleiben. Als Schlüsselfigur zeigt sich hierbei der Project Owner, da er Wissen um die RPA-Implementierung an die Kollegen weiterträgt.

Effizienter Workflow

Messen Unternehmen einem professionellen Change Management im Rahmen der Automatisierung eine besondere Priorität bei, beziehen sie ihre Angestellten emotional und praktisch in die damit verbundenen Geschehnisse ein. Auf diese Weise gewährleisten die Verantwortlichen den reibungslosen Ablauf sämtlicher Vorgänge und profitieren nachhaltig von dem geringen Implementierungsaufwand, der Skalierbarkeit operativer Geschäftsprozesse, der damit einhergehenden gesteigerten Wertschöpfung sowie den niedrigen Lizenzkosten und kurzen Amortisierungszeiten.

Steiner:

„Betriebe, die auf RPA als Digitalisierungsmaßnahme setzen, erhalten eine beliebig erweiterbare Plattform, in die sich auch zusätzliche Technologien wie beispielsweise Process Analytics oder Sprachassistenten integrieren lassen.“

Bei allen technologischen Möglichkeiten ist und bleibt fachlich versiertes Personal jedoch die wichtigste Ressource. „Mitarbeiter in einem Change-Prozess abzuholen und in anstehende Veränderungen einzubeziehen, bildet damit eine zentrale Aufgabe für Unternehmer.

Steiner meint:

„Wer diese Rolle ernst nimmt, stellt die Weichen für eine erfolgreiche digitale Transformation.“

weiter zu: Change in der Unternehmensstruktur

Seiten: 1 2 3